Glasfaserausbau Außenbereich Senden

Start der Projektumsetzung

Nach einer intensiven Planungsphase startet nun die Umsetzung des Projektes „Glasfaser im Außenbereich”. Mit dem Glasfaserausbau wird in dem Polygonen 9 begonnen, es folgen die Polygone 6 und 8 sowie 10 und 14.

Die jeweiligen Haushalte werden kurz vor Ausbaubeginn von der Deutschen Glasfaser angeschrieben und erhalten die Verträge und Rechnungen zu den beantragten Anschlüssen.

Um eine optimierte Verlegung der Glasfaserleitungen zu gewährleisten wird jede Liegenschaft von einem Multiplikator besucht. Dieser Besuch wird rechtzeitig angekündigt. Über diese Haus- und Grundstücksbegehung wird ein Protokoll erstellt, damit die Planungen und Wünsche der Vereinsmitglieder bei der Ausführungsplanung optimal berücksichtigen werden können.

Um den Multiplikatoren die Arbeit zu vereinfachen, sind die Vereinsmitglieder aufgefordert zu prüfen, wo sich auf Ihrem Grundstück Fremdleitungen, Hindernisse und eventuell nutzbare Leerrohre befinden. Zudem sind für die Verlegung der Glasfaserleitungen folgende Informationen relevant:

-       An welcher Stelle soll die Hauszuführung erfolgen?

-       Wo sollen der HÜP und der NT im Haus installiert werden?

-       Wie sollen die Glasfaserleitungen auf dem Grundstück verlegt werden?

-       Welche Leitungslängen werden für die Verlegung im Haus und auf dem Grundstück benötigt?

Für die Arbeit der Multiplikatoren und die Erstellung der Ausführungsplanungen ist es besonders hilfreich, wenn die genannten Informationen mit Luftbildern, Fotos und Skizzen aufbereitet werden.

WN, 08.11.2017
WN, 08.11.2017

Der Verein

Um auch die Bürgerinnen und Bürger in den Außenbereichen der Gemeinde Senden an das Glasfasernetz anzuschließen, wurde am 19.12.2016 der Verein „Teilnehmergemeinschaft Glasfaser Außenbereich Senden” (TGAS) gegründet. Zweck des Vereins ist die Verlegung von Leerrohren in Nachbarschaftshilfe zur anschließenden Leitungsführung von Glasfaserkabeln im gesamten Außenbereich der Gemeinde Senden.

Alle volljährigen natürlichen oder juristischen Personen, die Anlieger im Außenbereich der Gemeinde Senden sind, können dem Verein beitreten und sich somit an dem Ausbauprojekt beteiligen.

Um die Kosten für die notwendigen Materialien, Geräte und Versicherungen decken zu können, erhebt der Verein einen Grabungskostenbeitrag („Buddelkostenbeitrag”) in Höhe von 500 € je eigenständiger Haus-/Hofstelle, die an das Glasfasernetz angeschlossen werden soll.

Nur wenn sich genügend Bürgerinnen und Bürger für einen aktiven Glasfaseranschluss entscheiden, dem Verein „Teilnehmergemeinschaft Glasfaser Außenbereich Senden” beitreten und solidarisch im Projekt mitwirken, ist ein Glasfaserausbau in den Außenbereich der Gemeinde Senden realisierbar.

-> Informationen zum Verein

-> Beitrittserklärung

-> Beitragsregelung

-> Satzung

Team TGAS

Der Vorstand des Vereins „Teilnehmergemeinschaft Glasfaser Außenbereich Senden” (TGAS) besteht aus einem geschäftsführenden Vorstand und einem erweiterten Vorstand. Der geschäftsführende Vorstand besteht aus einem Vorsitzenden (Alfons Schräder), einem Kassenwart der Gemeinde Senden und den drei Vorsitzenden der landwirtschaftlichen Ortsverbände (Marc Füstmann, Philipp Beckhove, Ulrich Holle).

Der erweiterte Vorstand besteht aus 15 Projektmultiplikatoren, die jeweils eins der geplanten Ausbaupolygone vertreten.

-> Übersicht Ausbaupolygone

-> Mitglieder des erweiterten Vereinsvorstandes

Kontakt

Fragen zum Glasfaserausbau im Außenbereich der Gemeinde Senden können direkt an die Vertreter der Gemeinde Senden gerichtet werden.

Melanie Baßenhoff, m.bassenhoff(at)senden-westfalen.de, 02597-699701
Niklas Esser, n.esser(at)senden-westfalen.de, 02597-699721

Infoveranstaltung 24.01.2017

-> Präsentation

-> Präsentation Vorgehensweise Verlegung Leerrohre

Projekt „Glasfaser Außenbereich“: Verein gegründet

Auf dem Weg zur Glasfasererschließung des Außenbereichs wurde am 19.12.2016 ein weiterer Meilenstein genommen: Der Verein „Teilnehmergemeinschaft Glasfaser Außenbereich Senden“ wurde ins Leben gerufen. Bürgermeister Sebastian Täger, der sich bereit erklärt hatte die Sitzungsleitung zu übernehmen, sprach von einem „historischen Augenblick“ für das Projekt. Zweck des Vereins ist die Verlegung von Leerrohren in Nachbarschaftshilfe. Zum Vorsitzenden des Vereins wurde einstimmig Alfons Schräder, der bereits das Pilotprojekt „Schölling Holtrup“ gemanagt hat und daher auf fundierte Erfahrungen zurückgreifen kann, gewählt. Ebenso gehören die Vorsitzenden der drei landwirtschaftlichen Ortsvereine, Marc Füstmann, Philipp Beckhove und Ulrich Holle zum geschäftsführenden Vorstandsteam. Die Kassenführung wird die Gemeinde Senden in Persona von Wirtschaftsförderer Niklas Esser und Wirtschaftsförderin Melanie Baßenhoff übernehmen. Im Rahmen der Grobplanung wurde der gesamte Außenbereich in 15 Polygone (Nachbarschaftsprojekte) unterteilt. Aus jedem Polygon wurde ein Mitglied in das erweiterte Vorstandsteam gewählt, so dass der Vorstand insgesamt breit aufgestellt und der „kurze Draht“ zu den Haushalten gewährleistet ist. Der Verein hofft, dass er so schnell wie möglich seine Arbeit aufnehmen kann. Dazu müssen allerdings zunächst noch einige organisatorische Rahmenbedingungen, wie zum Beispiel die Eintragung in das Vereinsregister, geklärt werden. Es ist vorgesehen, alle Außenbereichshaushalte zu Beginn des neuen Jahres zu einer Versammlung einzuladen und über das weitere Vorgehen zu informieren.

Glasfaser im Außenbereich

Jetzt ist es amtlich: Das Projekt „Glasfaser im Außenbereich“ wird umgesetzt! Diese Nachricht konnte Bürgermeister Sebastian Täger nun nach Ablauf der verlängerten Interessensabfrage verkünden. Acht Wochen hatten die Bewohnerinnen und Bewohner des Außenbereichs die Gelegenheit, ihr Interesse an einem Glasfaseranschluss zu bekunden. Im Rahmen der Grobplanung wurde der gesamte Außenbereich in 15 Polygone unterteilt. In diesen Nachbarschaftsprojekten sollen die Leerrohre nun in Eigenleistung verlegt werden.

„In einigen Polygonen war das Interesse etwas schwächer, dafür  war die Begeisterung in anderen Polygonen umso größer“, resümiert Bürgermeister Täger das Ergebnis der Interessensabfrage. „Aber entscheidend ist, dass die Rechnung unter dem Strich aufgeht“, freut sich der Bürgermeister über den Erfolg der Interessensabfrage. Dass das Gelingen der Interessensabfrage nur durch das Engagement aller Projektbeteiligten möglich war, macht Marc Füstmann, Vorsitzender des landwirtschaftlichen Ortsvereines Senden, deutlich: „Wir haben viele Gespräche geführt, das Telefon hat nicht mehr still gestanden.“ Neben der guten Zusammenarbeit von Verwaltung und landwirtschaftlichen Ortsvereinen haben sich zahlreiche Multiplikatoren aktiv in das Projekt eingebracht.

Alle Haushalte, die Interesse an einem Glasfaseranschluss bekundet haben, wurden bereits von der Verwaltungsmitarbeiterin Jana Bergmann in einem Übersichtsplan gekennzeichnet. Das Ergebnis ist beeindruckend – bei erfolgreicher Umsetzung würde ein flächendeckendes Glasfasernetz entstehen. „Eine derartige Infrastruktur ist eine Besonderheit und ein absoluter Standortvorteil“, unterstreichen auch Melanie Baßenhoff und Niklas Esser aus der gemeindlichen Wirtschaftsförderung den kommunalen Mehrwert des Projektes.

Auf Basis der eingegangen Rückmeldungen werden die Planungen jetzt konkretisiert. Hinter den Kulissen läuft die Projektorganisation bereits auf Hochtouren. Um alle Haushalte über das weitere Vorgehen zu informieren, wird bald eine entsprechende Informationsveranstaltung stattfinden. Das gesamte Projekt ist auf eine Dauer von zwei bis drei Jahren angelegt.

Interessensabfrage geht in die Verlängerung

WN, 07.10.2016
WN, 07.10.2016

Interessensabfrage bis zum 30.09.2016

Die Informationsveranstaltung „Glasfaser im Außenbereich“ am 25.08.2016 war sehr gut besucht. Rund 500 Bewohnerinnen und Bewohner des Außenbereichs sind der Einladung in die Steverhalle gefolgt. Die Präsentation von der Veranstaltung mit allen wichtigen Informationen finden Sie hier:

-> Präsentation vom 25.08.2016

Bis zum 30.09.2016 läuft nun die Interessensabfrage. Der Vordruck kann hier heruntergeladen werden:

-> Vordruck Interessensabfrage

Alle Beteiligten hoffen auf eine große Resonanz. Das Projekt kann nur gelingen, wenn sich der Großteil der Haushalte im Außenbereich (ca. 80 %) für einen Glasfaseranschluss entscheidet.

Am 14. September fand eine weitere Informationsveranstaltung „Glasfaser im Außenbereich“ in Bösensell statt, am 15. September in Ottmarsbocholt. Beide Veranstaltungen waren wieder sehr gut besucht. Die entsprechenden Berichte aus der Lokalzeitung können Sie hier nachlesen:

WN, 16.09.2016
WN, 16.09.2016
WN, 16.09.2017
WN, 16.09.2017

Informationsveranstaltung „Glasfaser im Außenbereich“ am 25.08.2016 um 19.00 Uhr in der Steverhalle

In der Bauernschaft „Schölling / Holtrup“ haben Landwirte bereits erfolgreich Glasfaser verlegt.
In der Bauernschaft „Schölling / Holtrup“ haben Landwirte bereits erfolgreich Glasfaser verlegt.

Nach der erfolgreichen Umsetzung in den Innenbereichen möchte die Gemeinde Senden nun auch die Außenbereiche mit einem leistungsfähigen Glasfasernetz versorgen. Zwei erfolgreiche Projekte in den Bauernschaften "Schölling / Holtrup" und "Bredenbeck" haben bereits gezeigt, wie dies gelingen kann: Die Landwirte haben sich hier selbst organisiert und in Eigenleistung mehrere Kilometer Glasfaserkabel verlegt. Nach diesem Vorbild soll nun der gesamte Außenbereich erschlossen werden. Damit sich die Bewohnerinnen und Bewohner des Außenbereiches über das Projekt und die Glasfasertechnologie informieren können, lädt die Gemeinde Senden in Kooperation mit den landwirtschaftlichen Ortsverbänden am 25.08.2016 um 19.00 Uhr zu einer Informationsveranstaltung in die Steverhalle ein.

Als Projektpartner konnte die Gemeinde Senden die Deutsche Glasfaser gewinnen. Im Rahmen eines Pilotprojektes, das im Rathaus den humorvollen Arbeitstitel "Fiber to the landlords" trägt, soll in Senden ein flächendeckendes Glasfasernetz realisiert werden. Die Deutsche Glasfaser betont dabei den Pilotcharakter dieses Projektes. Grundsätzlich hat aktuell nämlich der Ausbau der Innenbereiche für das Unternehmen Priorität. "Für die Sendener Außenbereichshaushalte bedeutet dies, dass es sich um eine einmalige Chance handelt", unterstreicht auch Bürgermeister Sebastian Täger die besondere Möglichkeit, die sich den Sendenern derzeit bietet. Der Ausbau kann nur gelingen, wenn sich der Großteil der Haushalte für einen Glasfaseranschluss entscheidet.

Deshalb wird die Gemeinde Senden im Anschuss an die Informationsveranstaltung zunächst eine Nachfragebündelung durchführen. Wird die erforderliche Teilnahmequote erreicht, soll dann der Ausbau schrittweise erfolgen. Hierzu wurde der Außenbereich in verschiedene Polygone eingeteilt, die nach und nach erschlossen werden sollen. Die Gesamtdauer des Projektes ist dabei auf drei Jahre angelegt.

"Ein leistungsfähiger Internetanschluss gehört heute immer mehr zur Grundversorgung, damit sich Bürgerinnen und Bürger in ihrer Gemeinde wohl fühlen und Unternehmen an ihrem Standort entwickeln und Arbeitsplätze schaffen können", beschreibt Wirtschaftsförderin Melanie Baßenhoff die Vorteile eines Glasfaseranschlusses. Und Marc Füstmann, Vorsitzender des landwirtschaftlichen Ortsverbandes Senden, ergänzt: "Viele Anträge, insbesondere auch für landwirtschaftliche Betriebe, werden heutzutage ausschließlich über das Internet verschickt. Bei den derzeit geringen Bandbreiten im Außenbereich dauert dies oftmals sehr lange - ein Glasfaseranschluss schafft hier Abhilfe!" Alle Beteiligten hoffen daher auf eine große Resonanz bei der Informationsveranstaltung am 25.08.2016.

Frau Gerda Meppelink (Konzernsprecherin der Deutschen Glasfaser), Herr Dirk Witte (Unternehmen Cisco), Herr Marc Füstmann (für die landwirtschaftlichen Ortsverbände) sowie von der Gemeinde Senden Herr Klaus Mende (Fachbereich Bauen & Planen), Herr Bür
Frau Gerda Meppelink (Konzernsprecherin der Deutschen Glasfaser), Herr Dirk Witte (Unternehmen Cisco), Herr Marc Füstmann (für die landwirtschaftlichen Ortsverbände) sowie von der Gemeinde Senden Herr Klaus Mende (Fachbereich Bauen & Planen), Herr Bürgermeister Sebastian Täger und Frau Wirtschaftsförderin Melanie Baßenhoff ziehen bei dem Projekt „an einem Strang“. Foto: Westfälische Nachrichten