Aktuelles und Termine

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Rückblick Klimaschutzwoche 14.09. bis 24.09.2017

Mit insgesamt 14 Veranstaltungen in und um Senden bzw. der aktiven Beteiligung bei Vorbereitung und Durchführung von Veranstaltungen war die Gemeinde Senden sehr gut bei der kreisweiten Klimaschutzwoche vertreten.

Die Bandbreite der Angebote reichte von einer Führung zur Energie- und Wasserversorgung im Schwimmbad über Aktionen rund um Elektromobilität, einem Vortrag zur Energiewende und einer ökumenischen Andacht bis zu Wanderungen im Venner Moor, einer Warentauschbörse und Infos durch das Energieberatungsmobil. Angestoßen wurden die meisten Aktionen von der Klimaschutzmanagerin Petra Volmerg. Die Durchführung gelang mit Hilfe von Gruppen aus und in der Gemeinde wie z.B. dem Heimatverein, der kfd, den Pfadfindern, der Agenda-Gruppe, der Partei Bündnis 90/die Grünen und den Landfrauen. Ebenso waren Mitarbeiter des Schwimmbades und der Förster Hubert Richter aktiv dabei. Eine Führung des Naturschutzzentrums Kreis Coesfeld mit dem passenden Thema „Von Schwämmen, Edelweiß und Klimawende“ mit Frau Wittjens vom Naturschutzzentrum und Herrn Wertebach von der WWU Münster konnte mit ins Programm aufgenommen werden. Externe Referenten wie Dr. Franz Alt bei der Auftaktveranstaltung in Coesfeld und Prof. Volker Quaschning mit seinem Vortrag zur Energiewende unterstützten mit ihrem Beitrag das Portfolio der Klimaschutzwoche, ebenso der von der wfc und FH-Münster organisierte Workshop zu Wärmenetzen. Mit der Auftaktveranstaltung und der BikeNight – einer Aktion für mehr Radmobilität -  in Coesfeld war die Klimaschutzmanagerin Petra Volmerg auch bei außerörtlichen kreisweiten Veranstaltung aktiv bei Vorbereitung und Durchführung beteiligt. Das Energieberatungsmobil der EnergieAgentur.NRW stand bei Möbel Hardeck in Bösensell für Besucher und Interessierte bereit. Als nichtöffentliche Aktionen waren einige Grundschulklassen mit Förster Hubert Richter in diesem Zeitraum im Moor unterwegs.

Besucherzahlen von 2 bis mehrmals 150 zeigen das Interesse der Bürger und Bürgerinnen. Nur eine Veranstaltung („Kochen: Schmackhaftes aus regionalen und saisonalen Produkten“) musste wegen mangelnder Beteiligung abgesagt werden.

Vielen Dank an alle, die aktiv dabei waren – als Besucher und als Mitveranstalter. Denn:

Klimaschutzwoche

Einige Impressionen der Veranstaltungen (nicht von allen):

16.09.17: Führung im Cabrio und BHKW: Energieströme in einem Schwimmbad
16.09.17: Führung im Cabrio und BHKW: Energieströme in einem Schwimmbad
16.09.17: Warentauschaktion von Bündnis 90/ Die Grünen vor den Räumen Falkenstraße
16.09.17: Warentauschaktion von Bündnis 90/ Die Grünen vor den Räumen Falkenstraße
19.09.17: Landfrauen mit Ernährungspyramide und Smoothies
19.09.17: Landfrauen mit Ernährungspyramide und Smoothies
19.09.17: kfd mit Info-Mappen zu Klimaschutz in verschiedenen Alltagsbereichen
19.09.17: kfd mit Info-Mappen zu Klimaschutz in verschiedenen Alltagsbereichen
19.09.17: Ein Beitrag zur Energiewende- E-Mobilität als alternative Mobilität
19.09.17: Ein Beitrag zur Energiewende- E-Mobilität als alternative Mobilität
19.09.17: Ein Beitrag zur Energiewende- E-Mobilität als alternative Mobilität
19.09.17: Ein Beitrag zur Energiewende- E-Mobilität als alternative Mobilität
19.09.17: Ein Beitrag zur Energiewende- E-Mobilität als alternative Mobilität
19.09.17: Ein Beitrag zur Energiewende- E-Mobilität als alternative Mobilität
19.09.17: Vortrag von Prof. Quaschning: Energiewende und Klimawandel- Wie müsste eine echte Energiewende zum Erreichen der Pariser Klimaschutzziele in Deutschland aussehen?
19.09.17: Vortrag von Prof. Quaschning: Energiewende und Klimawandel- Wie müsste eine echte Energiewende zum Erreichen der Pariser Klimaschutzziele in Deutschland aussehen?
19.09.17: Vortrag von Prof. Quaschning: Energiewende und Klimawandel- Wie müsste eine echte Energiewende zum Erreichen der Pariser Klimaschutzziele in Deutschland aussehen?
19.09.17: Vortrag von Prof. Quaschning: Energiewende und Klimawandel- Wie müsste eine echte Energiewende zum Erreichen der Pariser Klimaschutzziele in Deutschland aussehen?
19.09.17: Vortrag von Prof. Quaschning: Energiewende und Klimawandel- Wie müsste eine echte Energiewende zum Erreichen der Pariser Klimaschutzziele in Deutschland aussehen?
19.09.17: Vortrag von Prof. Quaschning: Energiewende und Klimawandel- Wie müsste eine echte Energiewende zum Erreichen der Pariser Klimaschutzziele in Deutschland aussehen?
20.09.17: Abendwanderung im Venner Moor (mit Förster Hubert Richter, Heimatverein und Wanderfreunden)
20.09.17: Abendwanderung im Venner Moor (mit Förster Hubert Richter, Heimatverein und Wanderfreunden)
21.09.17: BikeNight: Alternativen brauchen Platz- auch wir sind der Verkehr. Mit dem Rad rund um die Coesfelder Innenstadt
21.09.17: BikeNight: Alternativen brauchen Platz- auch wir sind der Verkehr. Mit dem Rad rund um die Coesfelder Innenstadt
21.09.17: BikeNight: Alternativen brauchen Platz- auch wir sind der Verkehr. Mit dem Rad rund um die Coesfelder Innenstadt
21.09.17: BikeNight: Alternativen brauchen Platz- auch wir sind der Verkehr. Mit dem Rad rund um die Coesfelder Innenstadt
21.09.17: BikeNight: Alternativen brauchen Platz- auch wir sind der Verkehr. Mit dem Rad rund um die Coesfelder Innenstadt
21.09.17: BikeNight: Alternativen brauchen Platz- auch wir sind der Verkehr. Mit dem Rad rund um die Coesfelder Innenstadt
21.09.17: BikeNight: Alternativen brauchen Platz- auch wir sind der Verkehr. Mit dem Rad rund um die Coesfelder Innenstadt
21.09.17: BikeNight: Alternativen brauchen Platz- auch wir sind der Verkehr. Mit dem Rad rund um die Coesfelder Innenstadt
22.09.17: Naturschutzzentrum Coesfeld: Wanderung im Venner Moor – Von Schwämmen, Edelweiß und Klimawende
22.09.17: Naturschutzzentrum Coesfeld: Wanderung im Venner Moor – Von Schwämmen, Edelweiß und Klimawende
23.09.17: Energieberatungsmobil der EnergieAgentur.NRW in Bösensell bei Möbel Hardeck
23.09.17: Energieberatungsmobil der EnergieAgentur.NRW in Bösensell bei Möbel Hardeck

KlimaSchutz Woche im Kreis Coesfeld

Während der Klimaschutzwoche vom 14.-24.September 2017 finden im gesamten Kreisgebiet viele Veranstaltungen zu den Themen Nachhaltigkeit, Umwelt- und Klimaschutz, Mobilität und Energieeffizienz statt. Dabei bieten nicht nur der Kreis Coesfeld sowie alle Städte und Gemeinden Aktionen und Veranstaltungen an, sondern auch private Akteure, Institutionen, Unternehmen sowie Vereine und Verbände. Von Rosendahl bis Olfen haben die Anbieter tolle Veranstaltungen auf die Beine gestellt und präsentieren unter dem Motto „Klimaschutz – geht uns alle an“ beispielsweise Mobilitätstage, Kochkurse, Exkursionen oder Radtouren.

Senden, Ottmarsbocholt und Bösensell sind mit 12 Veranstaltungen vor Ort oder bei der Organisation dabei. Mehr dazu erfahren Sie hier.

Das gesamte Programm der Klimaschutzwoche ist unter www.klima.kreis-coesfeld.de zu finden.

-> Flyer zur Klimaschutzwoche.

KlimaSchutz Woche im Kreis Coesfeld - Veranstaltungen in Senden

Alle Veranstaltungen im Kreis: www.klima.kreis-coesfeld.de

 - E-Mobilität: Probefahren mit E-Autos

15.09. bis 24.09.2017, nach Vereinbarung
Terminvereinbarung mit Sven Hoffmann, Agenda21Senden Tel.: 01751 500542

Wie fährt sich ein Elektrofahrzeug und wie weit komme ich damit? Ist das "Tanken" kompliziert oder wie komme ich an die Energie? Um viele dieser praktischen Fragen zu beantworten, bietet die Agenda21Senden im Zeitraum der Klimaschutzwoche die Möglichkeit an, sich einfach mal in ein E-Fahrzeug zu setzen, eine Runde zu drehen und mit begeisterten E-Mobilisten zu unterhalten. Vereinbaren Sie einen Termin.... und los gehts.

 - "Energieströme in einem Schwimmbad"  oder "Welche Energie braucht ein Schwimmbad?"

Cabrio 10 jähriges Jubiläum!

16.09.2017, Foyer des Cabrio Bades, Bulderner Str. 15

Wo wird welche Energie in einem Schwimmbad benötigt? Und wieviel? Diesen Fragen wird am Jubiläumstag des Cabrio-Bades nachgegangen. Vom BHKW des Sportparks, das Wärme und Strom liefert, über die Pumpen und Wärmetauscher im Keller des Schwimmbades bis hin zum Motor, der das Hallenbad in ein Freibad verwandelt - verschiedene Energieströme sorgen für den Komfort des Badeerlebnisses. Im 20-Minuten Takt werden Führung angeboten. Treffpunkt ist jeweils im Foyer des Cabrio Bades.

 - Warentauschaktion

16.09.2017 ab 10 Uhr, Senden, Falkenstr. 16, vor Räumen von Bündnis 90/Die Grünen

Dinge, die nicht mehr gebraucht werden, aber noch verwendbar sind, können zur Warentauschaktion gebracht werden und sollen so neue Verwendung und Besitzer finden - auch das ist ein Beitrag zum Klimaschutz! Größere Gegenstände bitte nicht direkt mitbringen. Mittels eines Photos, das an eine bereitgestellte Pinnwand geheftet wird, können auch solche Sachen einen neuen Nutzer finden. Zusätzlich informieren die Damen und Herren vom Bündnis 90/ Die Grünen gerne über weitere Aspekte des Klimaschutzes.

 - Waldralley der Grundschulen im Venner Moor

19.09.2017, nicht öffentlich

An diesem Tag werden die Grundschüler Einblicke in die Naturlandschaften Moor und Wald bekommen.

 - Zukunftswerkstatt „Der Wärmemarkt der Zukunft“

19.09.2017 von 14:30-17:30 Uhr, DRK-Gebäude Senden, Eintrachtstraße 15-17, 48308 Senden.

Sinkender Wärmebedarf bei Neubauten, zu versorgende Gebiete mit niedrigen Wärmedichten oder die dezentrale Einbindung von Wärmequellen: Verlustarme Nah- und Fernwärmenetze erfordern neue Konzepte und Denkweisen. Bislang ist die Wärmeversorgung in Deutschland von Einzelfeuerungsanlagen geprägt. Der Zusammenschluss vieler Wärmeverbraucher zu einem Wärmenetz bringt jedoch viele Vorteile: So lassen sich Effizienztechnologien wie Biogas, Pellets, Solarthermie oder Erdwärme großvolumig in den Wärmesektor integrieren. Auch in der Industrie gibt es erhebliche Effizienzpotentiale. Der überwiegende Anteil der Prozesswärme verlässt die Produktion als ungenutzte Abwärme. Durch Optimierungsmaßnahmen im Unternehmen oder durch die Anbindung von Abwärmeerzeugern an die Wärmeversorgung in Privathaushalte ergeben sich wirtschaftliche und effiziente Lösungsansätze.In diesem Workshop möchten wir mit Ihnen den „Wärmemarkt der Zukunft“ diskutieren:

  • Grundlagen zur technischen und wirtschaftlichen Machbarkeit von Projekten zur Abwärmenutzung
  • Das Einspar- und Geschäftspotential für Abwärmelieferanten
  • Die Hemmnisfaktoren bei Abwärmeprojekten

Eingeladen sind Vertreter von Kommunen und Unternehmen mit Interesse am Thema „Wärme“.

Anmeldung bei Christian Holterhues, wfc Wirtschaftsförderung Kreis Coesfeld GmbH, Tel.: 0 25 94. 7 82 40-26, E-Mail: Christian.Holterhues(at)wfc-kreis-coesfeld.de

 - Ein Beitrag zur Energiewende - E-Mobilität als alternative Mobilität

19.09.2017 von 16:00 - 18:00 Uhr, Senden, Vorplatz und Parkplatz Steverhalle, Buldernerstr. 15

Der Anteil des Verkehrs am CO2-Ausstoß im Kreis Coesfeld liegt bei 47%. Was tun, um im Verkehrssektor einen Beitrag zur Energiewende zu leisten? Auf dem Platz vor der Steverhalle werden Alternativen gezeigt: Die Vielfalt der Elektromobilität steht zum Anschauen und Anfassen zur Verfügung. Von Fahrzeugen über Ladesäulen bis zu Kabel- und Steckervarianten - hier kann gefragt und diskutiert werden.

 - Vortrag "Wie eine echte Energiewende zum Erreichen der Pariser Klimaschutzziele in Deutschland aussehen müsste"

Prof. Dr. Volker Quaschning, THW Berlin

19.09.2017 von 18:00-20:00 Uhr, Foyer der Steverhalle, Senden

Die deutsche Regierung hat versprochen die Pariser Klimaschutzziele einzuhalten und die globale Erwärmung möglichst auf 1,5°C zu begrenzen. Dazu müsste aber unsere Energieversorgung bereits im Jahr 2040 ganz ohne Erdöl, Kohle und Erdgas auskommen. Mit dem aktuellen Tempo der deutschen Energiewende brauchen wir aber noch rund 150 Jahre für die Umstellung. Eine Erwärmung um mehr als 3°C wäre die Folge, genauso viel wie der Temperaturanstieg seit der letzten Eiszeit betragen hat. Für die kommenden Generationen würde das katastrophale Konsequenzen nach sich ziehen. Dieser Vortrag erläutert, welchen Maßnahmen erforderlich wären, um die versprochenen Klimaschutzziele auch wirklich einzuhalten.

 - Kochen: Schmackhaftes aus regionalen und saisonalen Produkten

19.09.2017 von 18:00 bis ca. 21:00 Uhr, Küche im Joseph-Haydn-Gymnasium, Am Bürgerpark 16 mit Anmeldung

Kochen in der Klimaschutzwoche: In diesem Kochkurs zeigt die Köchin Angela Potthast, wie man und frau mit regionalen, saisonalen, pflanzlichen und umweltfreundlichen Zutaten ein leckeres Menü kochen kann. Dabei wird auf „effizientes“ Kochen wert gelegt, denn neben den Zutaten ist auch ein energiesparender Kochvorgang durchaus klimarelevant. Die Kosten für die Lebensmittel und Mineralwasser in Höhe von 12,-- werden an dem Abend direkt eingesammelt. Bitte bringen Sie zwei Geschirrtücher und Dosen für evtl. Reste mit.

Anmeldung bei Petra Volmerg, Tel.: 02597 699 318, E-Mail: p.volmerg(at)senden-westfalen.de

Umlage für Lebensmittel und Mineralwasser: 12 €/Teilnehmer

 - Abendwanderung im Venner Moor

20.09.2017 von 18:00 bis ca. 20:00 Uhr, Treffpunkt: Parkplatz der Gaststätte Venner Moor, Venne 3

Gemeinsam mit dem Förster Hubert Richter und unterstützt durch den Heimatverein Senden wird das Moor mal zu einer ungewöhnlichen Tageszeit erwandert. Bei einem Abendspaziergang gibt Herr Richter Einblicke in sein Revier und auch der Heimatverein wird zeigen, welch wichtigen Beitrag der Verein für die Erlebbarkeit dieser einmaligen Naturlandschaft leistet. Mit Anbruch der Dämmerung wird am Moorsee das Naturschauspiel einfallender Enten zu beobachten sein.

 - Ökumenische Andacht: "Klimaschutz als Auftrag zur Bewahrung der Schöpfung" mit anschließendem Vortrag: "Wasser, die Quelle des Lebens - von Nitrat bis zu virtuellem Wasser"

21.09.2017 um 18:00 Uhr, Senden-Bösensell, Kirche St. Johannes und Pfarrheim, Espelstraße 8

Gottes gute Schöpfung bewahren: Das Engagement für Klimaschutz und Nachhaltigkeit spielt in der Arbeit der kfd schon seit Jahrzehnten eine wichtige Rolle.  Unter dieses Thema stellen die Damen der kfd deshalb an diesem Abend eine ökumenische Andacht in der St. Johannes Kirche in Bösensell. Im Anschluss daran wird Herr Thomas Kamp-Deister als Referent der Fachstelle Weltkirche im Bischöflichen Generalvikariat das Thema "Wasser, die Quelle des Lebens - von Nitrat bis zu virtuellem Wasser" vertiefen.

 - Wanderung im Venner Moor: Von Schwämmen, Edelweiß und Klimawende

22.09.2017 von  17:30 bis 19:30 Uhr, Venner Moor, Treffpunkt Parkplatz am Venner Moor, Nähe Kanalbrücke.  Bis in die 60er Jahre ist im Venner Moor noch Torf abgebaut worden. Heute steht das Gebiet unter europäischem Schutz, ist Lebensraum seltener Tier- und Pflanzenarten. Auf dem vom Naturschutzzentrum Kreis Coesfeld organisierten Spaziergang werden die Geschichte und die heutige Situation des Moores vorgestellt – sowie die Maßnahmen, die es fit für den Klimawandel machen sollen.

Anmeldung ist nicht erforderlich, bitte denken sie an geeignete Kleidung und festes Schuhwerk.

 - Energieberatungsmobil der EnergieAgentur.NRW

23.09.2017 von 10:00 bis 16:00 Uhr, Bösensell, Parkplatz Möbelmarkt Hardeck

An diesem Samstag Uhr wird das Energieberatungsmobil der EnergieAgentur.NRW in Bösensell auf dem Parkplatz des Möbelmarktes Hardeck bereit stehen. Interessierte können sich hier kostenlos und ohne vorherige Anmeldung von einem fachkundigen Mitarbeiter der EnergieAgentur.NRW rund um das Thema Energie beraten lassen (regenerative Energien, energetische Gebäudesanierung etc.) und das Energieberatungsmobil und seine Exponate besuchen. Mit Hilfe von Modelle zu z.B. Brennstoffzellen Solarthermie sowie zur Windenergienutzung kann die Umwandlung von Energie einfach nachvollzogen werden. Für Kinder und Jugendliche bietet sich die Möglichkeit, spielerisch Erkenntnisse rund um das Thema Energie zu gewinnen.

Aktion Stadtradeln erfolgreich beendet

Siegerehrung: anwesende Teamvertreter vom Team Feuerwehr Senden, Team roterkeil.net, stellv. Bürgermeister Alfons Hues (5.v.l), Karina Mildner als Stadtradelstar und mit mehr als 1000 km (7.v.l), Klimaschutzmanagerin Petra Volmerg (1. v.r.), eigenes Bild
Siegerehrung: anwesende Teamvertreter vom Team Feuerwehr Senden, Team roterkeil.net, stellv. Bürgermeister Alfons Hues (5.v.l), Karina Mildner als Stadtradelstar und mit mehr als 1000 km (7.v.l), Klimaschutzmanagerin Petra Volmerg (1. v.r.), eigenes Bild

„Ja, ist denn die Aktion noch nicht vorbei?“ So mein Kollege vom Bauamt, als er mich – etwas verschwitzt von den 20,5 km zur Arbeit - am 25. Juli im Treppenhaus trifft. Doch, Stadtradeln ist für dieses Jahr beendet, aber ich werde weiterradeln (so meine jetzige Motivation bei Sonnenschein und Wärme). Und wie waren die 3 Wochen in Senden, Ottmarsbocholt und Bösensell?

Mit 49.172 km sind die 260 aktiven Radler von der zurückgelegten Entfernung mehr als einmal um die Erde gefahren und haben dabei 7 t CO2 gespart. Das ist schon eine richtig gute Schlussbilanz. Im Kreis Coesfeld sind wir mit unseren gefahrenen Kilometern pro Einwohner die besten.

Am 19.07.2017 wurde diese Bilanz gezogen. Unterstützt vom stellvertretenden Bürgermeister Alfons Hues begrüßten wir 35 Radler, die der Einladung zur „lokalen“ Siegerehrung gefolgt waren. „Wenn man überlegt, dass es in meiner Jugend noch ganz normal war, 6 km zur Ausbildungsstelle zu laufen und heute jedes Brötchen mit dem Auto geholt wird, ist diese Fahrradaktion doch ein guter Aufhänger, inne zu halten und das eigene Mobilitätsverhalten zu überdenken,“ leitete Herr Hues in den Abend ein.

Neben der Teamauswertung standen besonders 4 Fahrerinnen und Fahrer im Mittelpunkt: über je 1000 km hatten zwei Damen und zwei Herren während der drei Wochen vom 20. Juni bis 10. Juli 2017 zurückgelegt.

Eine davon ist Karina Mildner vom Team KlimaRadler: Agenda21Senden. Sie hat als unser Stadtradelstar alle Wege in diesen 3 Wochen mit dem Fahrrad zurückgelegt. Das Auto musste und blieb in dieser Zeit stehen. Dabei sind 1003 km zusammengekommen. Als Fazit schreibt sie u. a. im Stadtradler-Blog: „Drei Wochen Stadtradeln sind vorüber, drei Wochen ohne Auto, drei Wochen Fahrrad intensiv. Und ich muss sagen, dass diese Zeit für mich eine echte Bereicherung war. So habe ich mich z.B. automatisch mehr bewegt als sonst und fast nebenbei viel Schönes gesehen und erlebt. Vor allem aber konnte ich eigene Denkmuster hinterfragen und habe im besten Sinne des Wortes erfahren, dass ich mit dem Rad sehr viel mehr Möglichkeiten habe, als bisher angenommen. Auch meine Einstellung zu Fahrrad-fähigen Distanzen hat sich deutlich verändert: vor dem nächsten Wochenendausflug werde ich doch erst einmal überlegen, ob die Strecke nicht auch mit dem Rad zu schaffen ist.“

Dank an alle vor Ort, die die Aktion des KlimaBündnisses durch ihr Mitradeln unterstützt haben und Dank an den Kreis Coesfeld, der die Aktion finanziell und personell begleitet hat.  

Die Auswertungen und der Stadtradler-Blog sind noch online unter https://www.stadtradeln.de/senden/ und https://www.stadtradeln.de/kreis-coesfeld/ nachzuschauen.

Petra Volmerg, 27.07.17

Stadtradeln in der Gemeinde Senden in Zahlen:

  • 260 aktive Radfahrer in 18 Teams, davon 12 Mitglieder des Kommunalparlaments
  • 49.172 gefahrene Kilometer
  • 6.982 kg CO2 „vermieden“(Berechnung basiert auf 142 g CO2 pro Personen-km)
  • Team mit den meisten Kilometern: Feuerwehr Senden mit 6.491 km
  • Team mit den meisten Kilometern pro Teilnehmer: Team roterkeil.net mit 559 km pro TN
  • Team mit den meisten Teilnehmern: Marienschule mit 47 TN
  • Beste Einzelfahrer mit mehr als 1.000 km:
    R.M. vom Team Kita Langeland: 1.310 km
    Jürgen Kuhlmann vom Team roterkeil.net: 1.121 km
    Julia Razlaf vom Team Kita Langeland: 1.024 km
    StadtradelStar Karina Mildner vom Team „KlimaRadler: Agenda21Senden: 1.003 km

Klimaschutz durch Energieeinsparungen

LED – Beleuchtung in Kindergärten, Schulen, Turnhallen, im Cabrio-Bad und im Rathaus Nebengebäude

Unterstützt durch die Nationale Klimaschutzinitiative des Bundes

In einigen Gebäuden der Gemeinde Senden sind und werden in der nächsten Zeit die Beleuchtungssysteme ganz oder teilweise auf LED umgestellt. Dadurch werden Energieeinsparungen von 63 bis 86 % pro Jahr erwartet.

Zur Unterstützung der Maßnahmen wurden Fördermittel aus der nationalen Klimaschutzinitiative beantragt und bewilligt. Mit 40 % der Investitionskosten leistet der Bund einen wichtigen Beitrag zur Finanzierung dieser Maßnahmen. Mit der nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

Bereits umgesetzte Umstellungen:

Kindergarten Steverspatzen: beim Umbau der ehemaligen Musikschule wurden alle neuen Beleuchtungskörper in LED-Ausführungen mit Präsenzmeldern installiert.

Erwartete Energieeinsparung: 84% pro Jahr und 262 t CO2 in 20 Jahren.

Unterwasserscheinwerfer im Cabrio – Bad:durch die Umstellung von Halogen – Scheinwerfern auf LED wird eine 77% ige Energie- und 271 t CO2 -Einsparung erwartet. Außerdem sinken die Wiederbeschaffungskosten für die Leuchten – LED – Leuchten haben eine deutlich höhere Lebensdauer als Halogenscheinwerfer.

Initiiert bzw. in der Umsetzung:

Turnhalle Edith-Stein-Hauptschule: LED - Beleuchtung in der Halle. Erwartete Energieeinsparung: 63% pro Jahr und 182 t CO2 in 20 Jahren.

Davert Grundschule in Ottmarsbocholt: LED - Beleuchtung in Fluren und Treppenhäusern. Erwartete Energieeinsparung: 80% pro Jahr und 178 t CO2 in 20 Jahren.

Bonhoeffer Grundschule: LED – Beleuchtung in Treppenhäusern, Fluren und in der Turnhalle. Erwartete Energieeinsparung: 63% pro Jahr und 195 t CO2 in 20 Jahren.

Nebengebäude Rathaus (Ex-Polizei): kompletter Austausch der Beleuchtungskörper. Erwartete Energieeinsparung: 86 % pro Jahr und 196 t CO2 in 20 Jahren.

Stadtradeln in Senden startet in die dritte Woche: noch 7 Tage kann geradelt werden

227 aktive RadlerInnen legten bisher insgesamt 24.327 km mit dem Fahrrad zurück und vermieden dabei 3.454 kg CO2 (Stand 04.07.17, 11 Uhr). Noch bis zum 10. Juli zählt jeder gefahrene Kilometer. Wie die einzelnen Teams in Senden und im Kreis Coesfeld aufgestellt sind, ist hier zu sehen: www.stadtradeln.de/senden und www.stadtradeln.de/kreis-coesfeld

BITTE BEACHTEN: km-Einträge sind bis einschließlich 17.07.2017 möglich.

Video zum Solarpotentialkataster

Seit Anfang 2015 verfügt der Kreis Coesfeld über ein flächendeckendes Solarpotenzialkataster (www.solare-stadt.de/kreis-coesfeld/Start). Worum es dabei geht und dass Photovoltaik auch jetzt noch rentabel ist zeigt dieses Video:

https://www.youtube.com/watch?v=uQDnaXclF3M&feature=youtu.be

Stadtradeln – Aktion vom 20. Juni 2017 bis 10. Juli 2017

Radeln Sie 21 Tage für den Klimaschutz, Radverkehrsförderung und Ihre Gesundheit. Anmeldungen noch möglich, mehr Infos….

Worum geht´s?
Treten Sie 21 Tage für den Klimaschutz, Radverkehrsförderung und lebenswerte Kommunen in die Pedale! Sammeln Sie Kilometer für ihr Team und Ihre Kommune! Egal ob beruflich oder privat – Hauptsache CO2-frei unterwegs! Mitmachen lohnt sich, denn attraktive Preise und Auszeichnungen winken RadlerInnen, Kommunenbzw. Kommunalparlamenten.

Wie kann ich mitmachen?
Registrieren Sie sich auf stadtradeln.de für Senden. Treten  Sie dann einem Team bei oder gründen Sie ein eigenes. Danach losradeln und die Radkilometer einfach im Online-Radelkalender unter www.stadtradeln.de/senden/ oder per Stadtradeln-App eintragen. Jeder Kilometer zählt, ob man alleine oder mit seinem Team fährt.

Wer kann teilnehmen?
KommunalpolitikerInnen und BürgerInnen aus Senden, Ottmarsbocholt und Bösensell sowie alle Personen, die dort arbeiten, einem Verein angehören oder eine Schule besuchen.

Wann wird geradelt?
Vom 20. Juni bis 10. Juli 2017 werden alle gefahrenen Kilometer gesammelt.

Wo melde ich mich an? Wer liegt vorn?
Alle Infos zur Registrierung, zum Online-Radelkalender, Ergebnisse und vieles mehr unter:

stadtradeln.de oder stadtradeln.de/senden

Kommunen setzen auf klimafreundliche Mobilität

Stellten die neuen Elektroautos und Ladesäulen vor (v. re.): Dülmens Bürgermeisterin Lisa Stremlau (re.), Petra Volmerg (Klimaschutzmanagerin Senden), Günter Thomas (Klimaschutzmanager Dülmen), Sendens Bürgermeister Sebastian Täger, Dülmens Stadtb
Stellten die neuen Elektroautos und Ladesäulen vor (v. re.): Dülmens Bürgermeisterin Lisa Stremlau (re.), Petra Volmerg (Klimaschutzmanagerin Senden), Günter Thomas (Klimaschutzmanager Dülmen), Sendens Bürgermeister Sebastian Täger, Dülmens Stadtbaurat Clemens A. Leushacke und Reinhild Kluthe, Stabstelle Umwelt und Klimaschutz der Stadt Dülmen.

Bund fördert fünf E-Autos und vier Ladestationen in Dülmen und Senden

Die Gemeinde Senden und die Stadt Dülmen setzen auf klimafreundliche Mobilität: gefördert vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur haben sie insgesamt fünf Elektro-Autos und vier Ladesäulen angeschafft. Bei einem Pressetermin am Montag, 12. Dezember, im Dülmener Rathaus stellten Sendens Bürgermeister Sebastian Täger und Dülmens Bürgermeisterin Lisa Stremlau sowie Stadtbaurat Clemens A. Leushacke gemeinsam mit den Klimaschutz-Experten ihrer Kommunen die neuen Dienstfahrzeuge und die öffentlichen Ladesäulen vor.

„Wir freuen uns sehr, dass unser gemeinsamer Förderantrag erfolgreich war“, betont Dülmenes Bürgermeisterin Lisa Stremlau. „Als Kommunen möchten wir in Sachen Umwelt- und Klimaschutz mit gutem Beispiel voran gehen und aufzeigen, wie wir im Alltag CO2 einsparen können. Hierbei müssen wir uns immer neue Ziele setzen.“

Sendens Bürgermeister Sebastian Täger ergänzt: „Für Senden sind dies die ersten Dienstfahrzeuge überhaupt. Indem wir uns bei der Anschaffung für E-Autos entschieden haben, möchten wir als Kommune mit Vorbild-Charakter ein deutliches Signal setzen.“

Zwei Elektro-Kleinwagen und vier Ladesäulen für Dülmen

Zwei neue Kleinwagen der Marke Renault Zoe werden ab sofort den Fahrzeugpool der Stadt Dülmen erweitern. „Bei einer jährlichen Fahrleistung von 10.000 Kilometern können wir damit pro Fahrzeug 1,5 Tonnen CO2 einsparen“, erläutert Dülmens Klimaschutzmanager Günter Thomas. Außerdem konnten dank der Unterstützung durch das Bundesministerium vier Ladesäulen für E-Mobile im Stadtgebiet aufgestellt werden, und zwar auf dem neuen Parkplatz an der Münsterstraße, am Lohwall (vor dem Bastelgeschäft), am Bahnhof und am düb, nahe der Einmündung zur Nordlandwehr. Die kostenlosen Transponder-Chips zur Nutzung der Ladestationen sind bei Günter Thomas (Telefon 02594 12-879) erhältlich.

Kostenlos können Bürgerinnen und Bürger in Dülmen ab dem 16. Dezember an den Ladestationen jeweils zwei Fahrzeuge gleichzeitig mit zertifiziertem Ökostrom „betanken“. Die Energiekosten übernimmt die Stadt Dülmen. „Die Säulen verfügen über eine Schnell-Lade-Funktion mit einer Leistung von zweimal 22 kW“, erklärt Reinhild Kluthe von der städtischen Stabsstelle Umwelt- und Klimaschutz. „Bis zu zwei Stunden können Nutzerinnen und Nutzer ihre Fahrzeuge kostenlos parken und aufladen.“ Eine fünfte Ladestation für Dülmen stellt außerdem die Gesellschaft zur Förderung Regenerativer Energien im Kreis Coesfeld (GFC) im Rahmen eines kreisweiten Projektes für einheitliche Infrastruktur zur Verfügung. Sie wird im Januar am Bahnhof in Buldern installiert. „Die Reichweiten von Elektroautos haben sich in den vergangenen Jahren stark verbessert“, weiß Dülmens Stadtbaurat Clemens A. Leushacke. „Die neuen Fahrzeuge können problemlos auch für Fahrten über Dülmen hinaus, z.B. nach Münster und zurück, eingesetzt werden.“

Drei Elektro-Autos für die Gemeinde Senden

Drei Elektro-Fahrzeuge hat die Gemeinde Senden für ihren Dienstwagen-Pool angeschafft – zwei Renault Zoe und den größeren Renault Kangoo. „Mit einer ‚Tankfüllung‘ schaffen die Fahrzeuge eine Strecke von rund 130 Kilometern“, erläutert Sendens Klimaschutzmanagerin Petra Volmerg. „Die Fahrzeuge stehen der gesamten Verwaltung zur Verfügung – vom Ordnungsamt über das Bauamt und natürlich auch für den Bürgermeister. Zum einen können damit bequem Dienstfahrten bis nach Coesfeld, Münster oder Düsseldorf gemacht werden. Optimal sind sie jedoch für die kurzen Fahrten in und zwischen den Orten: Baustellenbesuche, Besprechungs- und Außendiensttermine können gut damit abgedeckt werden. Das Bauhoffahrzeug wird überwiegend zur Pflege der Spielplätze eingesetzt“.

Gemeinsamer Förderantrag war erfolgreich

Die Gemeinde Senden und die Stadt Dülmen haben den Förderantrag gemeinsam gestellt, weil eine Förderung erst ab einer Größenordnung von fünf Fahrzeugen möglich war. Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur übernimmt mit seiner Förderung 50 Prozent der Investitionsmehrkosten, die beim Kauf eines E-Mobils im Vergleich zu einem „normalen“ Fahrzeug entstehen, sowie 50 Prozent der Investitionskosten für die Ladesäulen.

Die Stadt Dülmen investiert für Fahrzeuge und Ladesäulen somit insgesamt rund 61.600 Euro und erhält einen Zuschuss vom Ministerium in Höhe von rund 18.000 Euro.

Die Gemeinde Senden investiert für ihre Fahrzeuge 55.300 Euro und erhält eine Förderung in Höhe von 7.500 Euro.

REdUSE – Über unseren Umgang mit den Ressourcen der Erde

Logo REdUSE

Am Mittwoch, den 23. November 2016 ist die UNESCO-Multivisionsschau „REdUSE- Über unseren Umgang mit den Ressourcen der Erde“ zu Gast in Senden. Dank der Unterstützung durch die Wirtschaftsbetriebe Kreis Coesfeld (WBC) und die Gemeinde Senden werden ca. 500 Schülerinnen und Schüler des Joseph-Haydn-Gymnasiums, der Geschwister-Scholl-Schule und der Edith-Stein-Schule an den Veranstaltungen teilnehmen.

Der Rohstoffverbrauch in Deutschland und weltweit nimmt weiter zu. Fast sämtliche natürliche Ressourcen werden verstärkt ausgebeutet, ihre Vorkommen drohen zu erschöpfen. Um den künftigen Generationen die materiellen und ökologischen Grundlagen zu erhalten, ist ein nachhaltiger Umgang mit unseren Ressourcen unausweichlich. Doch wie sieht Nachhaltigkeit bei nachwachsenden und nicht nachwachsenden Rohstoffen aus? Welche Maßnahmen stehen Ländern aber auch jedem einzelnen Schüler dabei zur Verfügung? Und wie sind die Menschen in den Ländern des Südens von diesen Fragen betroffen und wie können sie von einer besseren Ressourcenpolitik profitieren?

Diese Fragen sind die Grundlage für die Bildungskampagne REdUSE – reduce – reuse – recycle, die für drei Jahre durch die weiterführenden Schulen in Deutschland tourt. Die Kampagne wird an rund 2.000 Schulen Station machen und rund 500.000 Schüler erreichen. Projektträger dieser Bildungskampagne sind der Bildungsträger „die Multivision e.V.“, die Verbraucherzentrale NRW und die Entwicklungsorganisation OXFAM. Unterstützt wird die Bildungskampagne REdUSE von beiden Bundesverbänden der Abfallwirtschaft, dem Verband kommunaler Unternehmen (VKU) sowie dem Bundesverband der Deutschen Entsorgungswirtschaft (BDE).

Die Multivision wendet sich direkt an die junge Generation, um deren Zukunft es geht. „Wir wollen Jugendliche direkt und unterhaltsam informieren, wie Nachhaltigkeit geht und welche Wichtigkeit sie für ihr Leben hat. Im täglichen Leben der Heranwachsenden haben Nachhaltigkeit, Ressourcen- und Umweltschutz keinen ausreichenden Stellenwert und sie haben häufig ein geringes Wissen zu der Thematik. Mit unserer Kampagne gelingt es uns, den schulischen Unterricht dazu inhaltlich fundiert und intensiv anzureichern und die Schüler für eine persönliche Beteiligung zu motivieren.“, ist Franz Schättle von der Multivision e.V. überzeugt. Die Multivision ist eine von 49 anerkannten Maßnahmen der UNESCO zur UN Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ und einer der größten deutschen Akteure der Nachhaltigkeitsbildung.

Weitere Informationen zu der Bildungskampagne: www.multivision.info

Mach mit: ADFC-Fahrradklima-Test 2016 – Hat Deine Stadt ein Herz fürs Rad?

Logo Fahrradklima-Test 2016

Bereits zum siebten Mal findet in 2016 der ADFC-Fahrradklima-Test statt. Radfahrerinnen und Radfahrer in ganz Deutschland können hier die Fahrradfreundlichkeit ihrer Heimatstädte bewerten. Beim letzten Test im Jahr 2014 nahmen über 100.000 Menschen teil, davon allein 30.000 aus Nordrhein-Westfalen. Die Ergebnisse der diesjährigen Befragung stellt der ADFC im Frühjahr 2017 zusammen mit dem Bundesverkehrsministerium der Öffentlichkeit vor. 

Macht das Radfahren in Deiner Stadt Spaß? Sind die Radwege und -spuren in gutem Zustand? Fühlst Du Dich sicher, wenn Du mit dem Rad unterwegs bist? Kurz: Hat Deine Stadt ein Herz fürs Rad?

Bewerte in nur 10 Minuten die Situation für Radfahrerinnen und Radfahrer in Deiner Stadt. Gib Politik und Verwaltung damit eine wichtige Rückmeldung aus Sicht der „Alltagsexperten“!

Hier geht es zum Fahrradklimatest: www.fahrradklima-test.de

Die Befragung findet zwischen dem 01. September und dem 30.November 2016 statt. Für belastbare Ergebnisse müssen je Kommune mindestens 50 Radfahrer an der Befragung teilnehmen.

E-Mobilität - Förderbescheide für Senden und Dülmen

Freuen sich über den Förderbescheid: (v.l.n.r.): Bundestagsabgeordneter Karl Schiewerling, Stadtbaurat Clemens A. Leushacke, Beigeordneter Klaus Stephan und die Klimaschutzbeauftragte Petra Volmerg. Foto: Nina Wischeloh / Stadt Dülmen
Freuen sich über den Förderbescheid: (v.l.n.r.): Bundestagsabgeordneter Karl Schiewerling, Stadtbaurat Clemens A. Leushacke, Beigeordneter Klaus Stephan und die Klimaschutzbeauftragte Petra Volmerg. Foto: Nina Wischeloh / Stadt Dülmen

Einen besonderen Umschlag hatte der Sendener Beigeordnete Klaus Stephan im Gepäck, als er am Dienstag (17.05.) den Dülmener Stadtbaurat Clemens A. Leushacke im Rathaus traf. Er überbrachte einen Förderbescheid aus dem Bundesprogramm Energie- und Klimafond für das Vorhaben „Anschaffung von geförderten Elektrofahrzeugen für den Aufbau / Erweiterung der kommunalen Flotte. Senden und Dülmen gehören zu den ersten Antragsstellern, die sich über diese Förderung freuen dürfen. Stellvertretend hatte Stephan die beiden Bescheide aus den Händen von Bundesminister Alexander Dobrindt entgegengenommen.

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Karl Schiewerling freute sich sehr darüber, dass zwei Städte aus dem Kreis Coesfeld gemeinsam an diesem zukunftsweisenden Programm teilnehmen. „Die Fördergelder sehe ich als einen guten Impuls“, sagte Schiewerling. Sie sollen vor allem in den Ausbau von Infrastrukturmaßnahmen fließen. So ist in Dülmen geplant, die rund 18.000 Euro in die Finanzierung von vier neuen Ladesäulen und die Anschaffung von zwei Fahrzeugen für den städtischen Fahrzeugpool einfließen zu lassen. Die Gemeinde Senden wird drei Fahrzeuge erwerben und hat hierfür Fördergelder in Höhe von rund 8.000 Euro erhalten.

Bereits im Herbst 2015 waren die Klimaschutzbeauftragten der Stadt Dülmen und der Gemeinde Senden dem ersten Aufruf zur Antragseinreichung gefolgt und sind hierfür nun mit dem „grünen Licht“ aus Berlin belohnt worden. Das Förderprogramm wird koordiniert durch die Organisation NOW (Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie).

Dobrindt: Elektromobilität vor Ort fördern

Minister Dobrindt und Beigeordneter Klaus Stephan bei der Übergabe der Förderbescheide Elektromobilität (Quelle: BMVI)
Minister Dobrindt und Beigeordneter Klaus Stephan bei der Übergabe der Förderbescheide Elektromobilität (Quelle: BMVI)

10.05.16: Bundesminister übergibt Förderbescheide für 96 Projekte: Senden und Dülmen sind auch vertreten

Grünes Licht für 96 Projekte: Bundesminister Alexander Dobrindt überreicht die ersten Förderbescheide aus dem Förderprogramm zur batterieelektrischen Elektromobilität. Die Kommunen Senden und Dülmen, vertreten durch den Sendener Beigeordneten Klaus Stephan, sind unter den 96 Projekten, die die ersten Förderbescheide entgegen nehmen. Im Herbst 2015 waren die Klimaschutzmanager von Dülmen und Senden dem ersten Aufruf zur Antragseinreichung gefolgt und hatten gemeinsam einen Antrag für 5 Fahrzeuge und 4 Ladesäulen gestellt. Städte, Gemeinden, Landkreise und andere kommunale Akteure erhalten Gelder für den Aufbau der Elektromobilität vor Ort. Die Projekte haben eine große Bandbreite: von der Beschaffung von Elektro-Gelenkbussen über die Etablierung eines Car-sharing-Services mit E-Autos und eines Elektro-Taxi-Aktionsplans bis zu E-Mobilitätskonzepten für ganze Landkreise. Das Gesamtvolumen der Förderbescheide beträgt 7,1 Millionen Euro. Damit werden Gesamtinvestitionen in Höhe von rund 17 Millionen Euro ermöglicht.

Klimaschutz und Energie – Interesse wecken und Bewusstsein stärken -Februar 2016: Gemeinde bietet Kindergärten und Schulen kostenlos umweltpädagogische Projekte zum Themenbereich Energie an-

Wie wird Energie umgewandelt und welche Auswirkungen hat das auf die Umwelt?

Welche Alternativen gibt es im Bereich der erneuerbaren Energien?

Wozu brauchen wir Energie und wie können wir Energie sparen?

Diesen Fragen können die Kinder jeweils eines Jahrgangs der Kindergärten und Schulen in Senden, Ottmarsbocholt und Bösensell im Rahmen einer Projektstunde in den nächsten Monaten nachgehen. Initiiert von der Gemeinde Senden, Bereich Klimaschutzmanagement und durchgeführt von der Deutschen Umwelt-Aktion e.V. erkunden die Kinder z. B. anhand von Arbeits- und Erlebnisstationen diese Themenbereiche. „Wir möchten das Bewusstsein für Klimaschutz und den Zusammenhang mit Energie und Energieverbrauch fördern. Damit kann man nicht früh genug anfangen und es nicht oft genug wiederholen“, so Klimaschutzmanagerin Petra Volmerg. „Die durchweg positive Resonanz der Einrichtungen zu dem Projektangebot zeigt uns als Gemeinde, dass ein großes Interesse besteht, Kinder für diese Themen zu sensibilisieren.“

Die ersten zwei Projektstunden mit Francis Brüse waren am 29. Februar in der Grundschule Bösensell. Die Kinder der 4. Klassen lauschten gebannt, machten interessiert mit und staunten über die kleine Dampfmaschine, die mit Turbine und Generator doch tatsächlich die Lampe zum leuchten bringt. Kurzweilige zwei Unterrichtsstunden, die ebenso den Lehrerinnen zusagten. Auch Klimaschutzmanagerin Petra Volmerg war vor Ort. „Frau Brüse von der Deutschen Umwelt-Aktion macht das toll. Aber am meisten freut mich, dass die Kinder so fit in Sachen Umwelt und Energie sind und viele Zusammenhänge kennen. Unser Projekt ist praktisch das „Sahnehäubchen“ zu dem ganzen Themenbereich.“ Und was kann man alles ohne Strom machen? Dazu sollen sich die Kinder 3 Sachen überlegen und - wenn sie wieder zur Spielkonsole greifen wollen – stopp: da gibt es doch was, was ich ohne Strom machen kann. 

Die nächsten Projektstunden finden am 14. und 18. März in der Marienschule und in der Davertschule statt. In die Kindergärten kommt Frau Brüse ab April.

  • Projektstunden mit Francis Brüse
  • Projektstunden mit Francis Brüse
  • Projektstunden mit Francis Brüse
  • Projektstunden mit Francis Brüse
  • Projektstunden mit Francis Brüse
  • Projektstunden mit Francis Brüse

Erste Ladestation der Gemeinde Senden – Fördern der E-Mobilität als Zeichen für Klimaschutz

Stromzapfsäule

Schon von weitem ist die neue Ladestation für Elektrofahrzeuge am Park - and Ride - Parkplatz an der Steverstraße zu sehen. Blau und mit dem Sendener Logo "Senden schafft gutes Klima" leuchtet sie dem Betrachter entgegen. Am 10.02.16 wurde die gemeindeeigene Ladestation offiziell in Betrieb genommen und bis zum Ende dieses Jahres können Nutzer hier zunächst kostenlos Ökostrom laden. Mit einer Leistung von 2 x 11 kW und 2 Typ 2 Steckervorrichtungen steht E-Mobilfahrern in Senden mit dieser Ladestation eine zweite Lademöglichkeit neben der Station von Westnetz (Münsterstraße) zur Verfügung. Der Ladevorgang wird mit einer Chipkarte von The New Motion aktiviert, die kostenlos über das Internet bei www.thenewmotion.de bezogen werden kann. Die Gemeinde Senden setzt mit dieser Ladesäule zur Unterstützung der E-Mobilität ein Zeichen für den Klimaschutz.

Ab sofort Ökostrom in Senden für Elektrofahrzeuge

Bei der Inbetriebnahme der Station: (v.links) Klaus Mende, Sebastian Täger, Rolf Wiederkehr, Gerd Gebauer, Anne Meyer-Schwickerath, Petra Volmerg, Bernd Lieneweg. Foto: WN, sff
Bei der Inbetriebnahme der Station: (v.links) Klaus Mende, Sebastian Täger, Rolf Wiederkehr, Gerd Gebauer, Anne Meyer-Schwickerath, Petra Volmerg, Bernd Lieneweg. Foto: WN, sff

Ergebnis zum Fahrradklima-Test 2014

Ergebnis zum Fahrradklima-Test 2014

Gemeinde Senden in den TOP-20!

Alle zwei Jahre erstellt der ADFC einen Fahrradklima-Test, bei dem die Bürger ihre Gemeinde in Bezug auf die Fahrradfreundlichkeit bewerten können. Dabei werden 27 verschiedene Themenpunkte rundum das Fahrradfahren abgefragt und analysiert. Die Gemeinde Senden schneidet dabei sehr erfolgreich mit dem 19. Platz von 292 Plätzen ab.