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E-Mobilität - Förderbescheide für Senden und Dülmen

Freuen sich über den Förderbescheid: (v.l.n.r.): Bundestagsabgeordneter Karl Schiewerling, Stadtbaurat Clemens A. Leushacke, Beigeordneter Klaus Stephan und die Klimaschutzbeauftragte Petra Volmerg. Foto: Nina Wischeloh / Stadt Dülmen
Freuen sich über den Förderbescheid: (v.l.n.r.): Bundestagsabgeordneter Karl Schiewerling, Stadtbaurat Clemens A. Leushacke, Beigeordneter Klaus Stephan und die Klimaschutzbeauftragte Petra Volmerg. Foto: Nina Wischeloh / Stadt Dülmen

Einen besonderen Umschlag hatte der Sendener Beigeordnete Klaus Stephan im Gepäck, als er am Dienstag (17.05.) den Dülmener Stadtbaurat Clemens A. Leushacke im Rathaus traf. Er überbrachte einen Förderbescheid aus dem Bundesprogramm Energie- und Klimafond für das Vorhaben „Anschaffung von geförderten Elektrofahrzeugen für den Aufbau / Erweiterung der kommunalen Flotte. Senden und Dülmen gehören zu den ersten Antragsstellern, die sich über diese Förderung freuen dürfen. Stellvertretend hatte Stephan die beiden Bescheide aus den Händen von Bundesminister Alexander Dobrindt entgegengenommen.

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Karl Schiewerling freute sich sehr darüber, dass zwei Städte aus dem Kreis Coesfeld gemeinsam an diesem zukunftsweisenden Programm teilnehmen. „Die Fördergelder sehe ich als einen guten Impuls“, sagte Schiewerling. Sie sollen vor allem in den Ausbau von Infrastrukturmaßnahmen fließen. So ist in Dülmen geplant, die rund 18.000 Euro in die Finanzierung von vier neuen Ladesäulen und die Anschaffung von zwei Fahrzeugen für den städtischen Fahrzeugpool einfließen zu lassen. Die Gemeinde Senden wird drei Fahrzeuge erwerben und hat hierfür Fördergelder in Höhe von rund 8.000 Euro erhalten.

Bereits im Herbst 2015 waren die Klimaschutzbeauftragten der Stadt Dülmen und der Gemeinde Senden dem ersten Aufruf zur Antragseinreichung gefolgt und sind hierfür nun mit dem „grünen Licht“ aus Berlin belohnt worden. Das Förderprogramm wird koordiniert durch die Organisation NOW (Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie).

Dobrindt: Elektromobilität vor Ort fördern

Minister Dobrindt und Beigeordneter Klaus Stephan bei der Übergabe der Förderbescheide Elektromobilität (Quelle: BMVI)
Minister Dobrindt und Beigeordneter Klaus Stephan bei der Übergabe der Förderbescheide Elektromobilität (Quelle: BMVI)

10.05.16: Bundesminister übergibt Förderbescheide für 96 Projekte: Senden und Dülmen sind auch vertreten

Grünes Licht für 96 Projekte: Bundesminister Alexander Dobrindt überreicht die ersten Förderbescheide aus dem Förderprogramm zur batterieelektrischen Elektromobilität. Die Kommunen Senden und Dülmen, vertreten durch den Sendener Beigeordneten Klaus Stephan, sind unter den 96 Projekten, die die ersten Förderbescheide entgegen nehmen. Im Herbst 2015 waren die Klimaschutzmanager von Dülmen und Senden dem ersten Aufruf zur Antragseinreichung gefolgt und hatten gemeinsam einen Antrag für 5 Fahrzeuge und 4 Ladesäulen gestellt. Städte, Gemeinden, Landkreise und andere kommunale Akteure erhalten Gelder für den Aufbau der Elektromobilität vor Ort. Die Projekte haben eine große Bandbreite: von der Beschaffung von Elektro-Gelenkbussen über die Etablierung eines Car-sharing-Services mit E-Autos und eines Elektro-Taxi-Aktionsplans bis zu E-Mobilitätskonzepten für ganze Landkreise. Das Gesamtvolumen der Förderbescheide beträgt 7,1 Millionen Euro. Damit werden Gesamtinvestitionen in Höhe von rund 17 Millionen Euro ermöglicht.

Klimaschutz und Energie – Interesse wecken und Bewusstsein stärken -Februar 2016: Gemeinde bietet Kindergärten und Schulen kostenlos umweltpädagogische Projekte zum Themenbereich Energie an-

Wie wird Energie umgewandelt und welche Auswirkungen hat das auf die Umwelt?

Welche Alternativen gibt es im Bereich der erneuerbaren Energien?

Wozu brauchen wir Energie und wie können wir Energie sparen?

Diesen Fragen können die Kinder jeweils eines Jahrgangs der Kindergärten und Schulen in Senden, Ottmarsbocholt und Bösensell im Rahmen einer Projektstunde in den nächsten Monaten nachgehen. Initiiert von der Gemeinde Senden, Bereich Klimaschutzmanagement und durchgeführt von der Deutschen Umwelt-Aktion e.V. erkunden die Kinder z. B. anhand von Arbeits- und Erlebnisstationen diese Themenbereiche. „Wir möchten das Bewusstsein für Klimaschutz und den Zusammenhang mit Energie und Energieverbrauch fördern. Damit kann man nicht früh genug anfangen und es nicht oft genug wiederholen“, so Klimaschutzmanagerin Petra Volmerg. „Die durchweg positive Resonanz der Einrichtungen zu dem Projektangebot zeigt uns als Gemeinde, dass ein großes Interesse besteht, Kinder für diese Themen zu sensibilisieren.“

Die ersten zwei Projektstunden mit Francis Brüse waren am 29. Februar in der Grundschule Bösensell. Die Kinder der 4. Klassen lauschten gebannt, machten interessiert mit und staunten über die kleine Dampfmaschine, die mit Turbine und Generator doch tatsächlich die Lampe zum leuchten bringt. Kurzweilige zwei Unterrichtsstunden, die ebenso den Lehrerinnen zusagten. Auch Klimaschutzmanagerin Petra Volmerg war vor Ort. „Frau Brüse von der Deutschen Umwelt-Aktion macht das toll. Aber am meisten freut mich, dass die Kinder so fit in Sachen Umwelt und Energie sind und viele Zusammenhänge kennen. Unser Projekt ist praktisch das „Sahnehäubchen“ zu dem ganzen Themenbereich.“ Und was kann man alles ohne Strom machen? Dazu sollen sich die Kinder 3 Sachen überlegen und - wenn sie wieder zur Spielkonsole greifen wollen – stopp: da gibt es doch was, was ich ohne Strom machen kann. 

Die nächsten Projektstunden finden am 14. und 18. März in der Marienschule und in der Davertschule statt. In die Kindergärten kommt Frau Brüse ab April.

  • Projektstunden mit Francis Brüse
  • Projektstunden mit Francis Brüse
  • Projektstunden mit Francis Brüse
  • Projektstunden mit Francis Brüse
  • Projektstunden mit Francis Brüse
  • Projektstunden mit Francis Brüse

Erste Ladestation der Gemeinde Senden – Fördern der E-Mobilität als Zeichen für Klimaschutz

Stromzapfsäule

Schon von weitem ist die neue Ladestation für Elektrofahrzeuge am Park - and Ride - Parkplatz an der Steverstraße zu sehen. Blau und mit dem Sendener Logo "Senden schafft gutes Klima" leuchtet sie dem Betrachter entgegen. Am 10.02.16 wurde die gemeindeeigene Ladestation offiziell in Betrieb genommen und bis zum Ende dieses Jahres können Nutzer hier zunächst kostenlos Ökostrom laden. Mit einer Leistung von 2 x 11 kW und 2 Typ 2 Steckervorrichtungen steht E-Mobilfahrern in Senden mit dieser Ladestation eine zweite Lademöglichkeit neben der Station von Westnetz (Münsterstraße) zur Verfügung. Der Ladevorgang wird mit einer Chipkarte von The New Motion aktiviert, die kostenlos über das Internet bei www.thenewmotion.de bezogen werden kann. Die Gemeinde Senden setzt mit dieser Ladesäule zur Unterstützung der E-Mobilität ein Zeichen für den Klimaschutz.

Ab sofort Ökostrom in Senden für Elektrofahrzeuge

Bei der Inbetriebnahme der Station: (v.links) Klaus Mende, Sebastian Täger, Rolf Wiederkehr, Gerd Gebauer, Anne Meyer-Schwickerath, Petra Volmerg, Bernd Lieneweg. Foto: WN, sff
Bei der Inbetriebnahme der Station: (v.links) Klaus Mende, Sebastian Täger, Rolf Wiederkehr, Gerd Gebauer, Anne Meyer-Schwickerath, Petra Volmerg, Bernd Lieneweg. Foto: WN, sff

Ergebnis zum Fahrradklima-Test 2014

Ergebnis zum Fahrradklima-Test 2014

Gemeinde Senden in den TOP-20!

Alle zwei Jahre erstellt der ADFC einen Fahrradklima-Test, bei dem die Bürger ihre Gemeinde in Bezug auf die Fahrradfreundlichkeit bewerten können. Dabei werden 27 verschiedene Themenpunkte rundum das Fahrradfahren abgefragt und analysiert. Die Gemeinde Senden schneidet dabei sehr erfolgreich mit dem 19. Platz von 292 Plätzen ab.