Pressemitteilungen

der Gemeinde Senden

Vollsperrung für die Umgestaltung der Kreisstraße 4 in Senden ab Dienstag - Wichtige Einrichtungen und Anlieger bleiben erreichbar

29.03.2018/Kreis Coesfeld. Mit der Umgestaltung der Kreisstraße 4 (Bulderner Straße) in Senden wird am kommenden Dienstag (03. April 2018) begonnen, wie der Kreis Coesfeld nun mitteilt. Zwischen den Kreisverkehren Buldener Straße / Hiddingseler Straße und Gartenstraße / Busbahnhof wird die K 4 umgestaltet und erneuert; dies schließt auch den Kreisverkehr Bulderner Straße / Gartenstraße / Appelhülsener Straße / Kalverkamp mit ein. Neben der ordnungsgemäßen Erneuerung der Fahrbahn soll die Verkehrssicherheit verbessert werden, insbesondere auch für schwächere Verkehrsteilnehmer und Menschen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind. Die Bauarbeiten erfolgen abschnittsweise und dauern voraussichtlich circa fünf Monate. Dazu sind Sperrungen und Umleitungen erforderlich, die am Dienstagmorgen um 11:00 Uhr eingerichtet werden.

Da die Breite der Bulderner Straße nicht ausreicht, um den Verkehr an den Baugeräten sicher vorbeizuführen, muss die Fahrbahn der Bulderner Straße für die Bauarbeiten voll gesperrt werden. Auch die Arbeiten am Kreisverkehr Bulderner Straße / Gartenstraße / Appelhülsener Straße sind aus Gründen des Arbeitsschutzes der Bauarbeiter mit einer Vollsperrung verbunden. Der überörtliche Durchgangsverkehr wird über die L 835, L 551, L 844, B 235 und die K 4, also um die Baustelle herum, in beiden Richtungen umgeleitet. Der innerörtliche Verkehr – insbesondere von der Ortsmitte zu Cabriobad, Stadthalle und Sportpark – wird darüber hinaus über die Droste-zu-Senden-Straße, Holtruper Straße, Appelhülsener Straße, L 844, B 235 und K 4 in beiden Richtungen umgeleitet.

Zur Information und Lenkung der Verkehrsteilnehmer werden Hinweistafeln am Beginn und Ende der Baustelle, aber auch an wichtigen Kreuzungen innerhalb der Umleitungsstrecke aufgestellt. Der Anliegerverkehr wird im Baustellenbereich aufrechterhalten. Alle Anlieger, auch in den angrenzenden Stichstraßen Rorups Wiese, Kalverkamp und Von-Twickel-Straße erreichen während der Bauarbeiten ihre Grundstücke.

Der Parkplatz für Cabriobad, Stadthalle und Sportpark bleibt aus Richtung Buldern ständig erreichbar. Die Parkplätze am Lebensmitteldiscounter Lidl und an der Physiotherapiepraxis Ramms bleiben ebenfalls ständig erreichbar – zunächst ist dies aber nur über die Holtruper Straße und die Straße Am Winkelbusch möglich. Für die Physiotherapiepraxis Ramms wird zeitweise eine provisorische Zufahrt zum Praxisparkplatz von der Appelhülsener Straße errichtet.

Für die Arbeiten an den Rad- und Gehwegen müssen auch diese gesperrt werden. Für den Radverkehr werden, je nach Fahrtziel, separate Umleitungsstrecken über nahe Gemeindestraßen und Wanderwege eingerichtet. Während der Arbeiten auf der Bulderner Straße werden die beiden Fußgängerampeln zeitweise ausgeschaltet.

Zunächst konzentrieren sich die Bauarbeiten auf den Bereich des Kreisverkehrs Bulderner Straße / Appelhülsener Straße / Gartenstraße / Kalverkamp bis zur Steverbrücke im Zuge der Gartenstraße. Für diesen Teilabschnitt werden ca. zwei Monate Bauzeit eingeplant.

Die Straße Rorups Wiese ist zunächst nur aus Richtung Ortsmitte / Busbahnhof erreichbar. Die Straße Kalverkamp kann zunächst nur aus Richtung Appelhülsen / L 844 über den Kreisverkehr angefahren werden; eine Baustellenampel regelt hier den Anliegerverkehr. Nach Fertigstellung des ersten Teilabschnitts sind beide Straßen wieder aus beiden Richtungen erreichbar.

Der Kreis Coesfeld investiert hier insgesamt ca. 0,8 Mio. EUR in die Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur. Die Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit unterstützt das Land NRW den Kreis mit einer anteiligen Förderung von 60 Prozent dieser Kosten aus Bundesmitteln. Die Gemeinde Senden beteiligt sich mit rund 0,1 Mio. EUR an den Kosten. Sie nimmt darüber hinaus noch Kanalsanierungsarbeiten im Bereich des Kreisverkehrs Buldener Straße / Appelhülsener Straße / Gartenstraße / Kalverkamp sowie Optimierungsarbeiten der Straßenbeleuchtung im gesamten Baustellenbereich vor.

Für auftretende Behinderungen durch die Bauarbeiten bittet die Abteilung Straßenbau und -unterhaltung des Kreises Coesfeld die Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis.

weitere Informationen auch unter: http://www.gemeinde-senden.de/baumassnahmen/umgestaltung-bulderner-strasse/

Alles neu macht der Mai: Eröffnungsfest statt Maibaum

Traditionell findet am 30. April eigentlich das Aufstellen des Maibaumes am Laurentiusbrunnen statt. Aktuell ist der Bereich um den Brunnen aber noch „Baustellengebiet“, so dass der Maibaum hier keine Wurzeln schlagen kann. Und auch andere Standorte im Ort kommen aufgrund fehlender Bodenhülsen nicht für das Maibaumaufstellen in Betracht. Daher haben sich Gewerbeverein und Gemeinde gemeinsam dazu entschieden, das Maibaumaufstellen in diesem Jahr ausnahmsweise nicht durchzuführen. Stattdessen ist angedacht, den neu gestalteten Brunnenplatz im Rahmen eines „Wiedereröffnungsfestes“ im Sommer gebührend einzuweihen. „Das Maifest am 05. / 06.05.2018 im Sendener Ortskern wird aber wie geplant stattfinden. Wir werden die Baustelle einfach räumlich und thematisch integrieren“, kündigen Manfred Tiemann vom Gewerbeverein Senden und Günter Melchers vom Kulturamt der Gemeinde Senden bereits jetzt eine bunte und abwechslungsreiche Veranstaltung an.

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Gemeinde Senden
Wirtschaftsförderung
Melanie Baßenhoff
Tel. 02597 / 699-701
m.bassenhoff(at)senden-westfalen.de
21.03.2018

Exkursion für die Entwicklung von Huxburg durchgeführt

Exkursion Huxburg

Am Samstag, 20.01.2018, haben sich ca. 20 politische Vertreter aller im Gemeinderat vertretenen Fraktionen gemeinsam mit Mitarbeitern der Gemeindeverwaltung sowie Herrn Fritz und Herrn Lompa vom Planungsbüro Drees & Huesmann im Rahmen einer Rundreise verschiedene Baugebiete mit unterschiedlichsten Wohnformen und -dichten in Münster und Dülmen angeschaut.
Bürgermeister Täger sagte nach der Exkursion: „Wir haben viele neue Eindrücke bekommen. Einige Ideen könnte man sicherlich auch im neuen Baugebiet „Huxburg“ umsetzen. Wir brauchen für Senden einen guten und verträglichen Wohnungsmix aus dem klassischen Einfamilienhaus, Reihenhäusern und Mehrfamilienhäusern in einem ansprechenden städtebaulichen Konzept.“ Herr Gebauer als Vorsitzender des Gemeindeentwicklungsausschusses führte ergänzend aus, dass man viel „Gutes“ gesehen habe, aber auch manches, was für Senden nicht passend ist.
Ziel ist es nun, unterschiedliche Strukturkonzepte für das Baugebiet „Huxburg“ zu entwickeln, um darauf aufbauend die notwendigen Bauleitplanverfahren weiterzuführen. Die Verfahren und die Beratungen im zuständigen Gemeindeentwicklungsausschuss werden sicherlich noch das ganze Jahr 2018 in Anspruch nehmen.

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FB IV Bauen & Planen
Philipp Fister
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22.01.2018

Bürgerbus Senden e. V. nimmt seinen neuen Bus entgegen

Übergabe des Fahrzeuges an den Verein Bürgerbus Senden e.V am 22.11.2017
Übergabe des Fahrzeuges an den Verein Bürgerbus Senden e.V am 22.11.2017

Endlich ist es soweit: Der BBS-Verein musste lange warten auf seinen neuen rot-weißen Sprinter. Frisch beklebt mit den Firmen-Logos der drei Hauptsponsoren LVM-Versicherungsagentur Falke GmbH, die Gelsenwsser AG und die Sparkasse Westmünsterland geht er nun auf Tour zwischen Senden und seinen Gemeindeteilen Bösensell, Ottmarsbocholt und Venne. Seit dem Start Ende August dieses Jahres erfährt der Sendener Bürgerbus großen Zuspruch. Die Fahrgastzahlen sprechen für sich, mittlerweile hat der kleine Bus rund 4000 Fahrgäste befördert. Das sind Zahlen, die sich sehen lassen können. „Nach den  Fahrgastzahlen der damaligen Linie 612, die die Gemeidne Senden erhoben hatte, haben wir als Organisatoren nicht mit einem solchen Zuspruch gerechnet“, ist sich der Vorstand des BBS einig. Nach der gelungenen Startphase mit dem von der RVM geliehenen Fahrzeug werden sich nun die Fahrgäste und natürlich auch die ehrenamtlichen Chauffeure über das Mehr an Komfort freuen. Sendens Bürgermeister Sebastian Täger beglückwünschte den BBS zum neuen Bus und wünschte allen Fahrern und Fahrgästen für die Zukunft eine gute und vor allem unfallfreie Fahrt.  

Digitales Familienministerium - Informationstool Familienleistungen unterstützt Eltern

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat am 4. August 2017 das „Informationstool Familienleistungen“ – www.infotool-familie.de – freigeschaltet. Mithilfe dieses neuartigen digitalen Angebotes können (werdende) Eltern und Familien durch die Eingabe von nur wenigen Angaben herausfinden, welche Familienleistungen und ggf. weitere Unterstützungsangebote für sie in Frage kommen sowie wo und unter welchen Voraussetzungen diese beantragt werden können. Das spart eine Menge Zeit und unterstützt insbesondere diejenigen, die bis dahin noch keinen Überblick über das Angebot der familienpolitischen Leistungen hatten.

Bundesfamilienministerin Dr. Katarina Barley erklärte anlässlich des Livegangs des Infotools: „Für das Bundesfamilienministerium ist es wichtig, die Bürgerinnen und Bürger umfassend über die familienpolitischen Leistungen und Möglichkeiten zu informieren. Alle müssen die Möglichkeit haben, in Anspruch zu nehmen, was ihnen zusteht.“

Dieses interaktive, digitale Informationstool steht nun den Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung und geht mit den wichtigsten Familienleistungen und Unterstützungsangeboten an den Start. Dabei ist das Tool so konzipiert, dass es Stück für Stück weiter ausgebaut wird und an die aktuellen Gesetzeslagen angepasst werden kann. Es ist ebenso für Tablet und Smartphone optimiert.

„Das Bundesfamilienministerium geht hier neue Wege. Wir sind ein digitales Familienministerium und gestalten den digitalen Wandel aktiv mit“, betonte Dr. Barley. Die Bundesfamilienministerin verwies auf die Möglichkeiten, die digitale Technologien bieten, um den Zugang zu familienpolitischen Leistungen leichter zu machen. Ein wichtiger Baustein ist dabei das Infotool Familienleistungen. Aber auch die Beantragung von Leistungen will die Bundesministerin vereinfachen. Noch in diesem Jahr wird es Schritt für Schritt möglich sein, Elterngeld als erste familienpolitische Leistung online zu beantragen.

Das Infotool Familienleistungen – www.infotool-familie.de – soll dazu beitragen, dass der Zugang zu Informationen über Familienleistungen vereinfacht und entbürokratisiert wird. Das Projekt ist eine zentrale Maßnahme im Rahmen des Arbeitsprogramms Bessere Rechtsetzung 2014 (Thema Bürokratieabbau) und der Digitalen Agenda 2014 – 2017 der Bundesregierung.

www.infotool-familie.de

Kommunen setzen auf klimafreundliche Mobilität

Stellten die neuen Elektroautos und Ladesäulen vor (v. re.): Dülmens Bürgermeisterin Lisa Stremlau (re.), Petra Volmerg (Klimaschutzmanagerin Senden), Günter Thomas (Klimaschutzmanager Dülmen), Sendens Bürgermeister Sebastian Täger, Dülmens Stadtb
Stellten die neuen Elektroautos und Ladesäulen vor (v. re.): Dülmens Bürgermeisterin Lisa Stremlau (re.), Petra Volmerg (Klimaschutzmanagerin Senden), Günter Thomas (Klimaschutzmanager Dülmen), Sendens Bürgermeister Sebastian Täger, Dülmens Stadtbaurat Clemens A. Leushacke und Reinhild Kluthe, Stabstelle Umwelt und Klimaschutz der Stadt Dülmen.

Bund fördert fünf E-Autos und vier Ladestationen in Dülmen und Senden

Die Gemeinde Senden und die Stadt Dülmen setzen auf klimafreundliche Mobilität: gefördert vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur haben sie insgesamt fünf Elektro-Autos und vier Ladesäulen angeschafft. Bei einem Pressetermin am Montag, 12. Dezember, im Dülmener Rathaus stellten Sendens Bürgermeister Sebastian Täger und Dülmens Bürgermeisterin Lisa Stremlau sowie Stadtbaurat Clemens A. Leushacke gemeinsam mit den Klimaschutz-Experten ihrer Kommunen die neuen Dienstfahrzeuge und die öffentlichen Ladesäulen vor.

„Wir freuen uns sehr, dass unser gemeinsamer Förderantrag erfolgreich war“, betont Dülmenes Bürgermeisterin Lisa Stremlau. „Als Kommunen möchten wir in Sachen Umwelt- und Klimaschutz mit gutem Beispiel voran gehen und aufzeigen, wie wir im Alltag CO2 einsparen können. Hierbei müssen wir uns immer neue Ziele setzen.“

Sendens Bürgermeister Sebastian Täger ergänzt: „Für Senden sind dies die ersten Dienstfahrzeuge überhaupt. Indem wir uns bei der Anschaffung für E-Autos entschieden haben, möchten wir als Kommune mit Vorbild-Charakter ein deutliches Signal setzen.“

Zwei Elektro-Kleinwagen und vier Ladesäulen für Dülmen

Zwei neue Kleinwagen der Marke Renault Zoe werden ab sofort den Fahrzeugpool der Stadt Dülmen erweitern. „Bei einer jährlichen Fahrleistung von 10.000 Kilometern können wir damit pro Fahrzeug 1,5 Tonnen CO2 einsparen“, erläutert Dülmens Klimaschutzmanager Günter Thomas. Außerdem konnten dank der Unterstützung durch das Bundesministerium vier Ladesäulen für E-Mobile im Stadtgebiet aufgestellt werden, und zwar auf dem neuen Parkplatz an der Münsterstraße, am Lohwall (vor dem Bastelgeschäft), am Bahnhof und am düb, nahe der Einmündung zur Nordlandwehr. Die kostenlosen Transponder-Chips zur Nutzung der Ladestationen sind bei Günter Thomas (Telefon 02594 12-879) erhältlich.

Kostenlos können Bürgerinnen und Bürger in Dülmen ab dem 16. Dezember an den Ladestationen jeweils zwei Fahrzeuge gleichzeitig mit zertifiziertem Ökostrom „betanken“. Die Energiekosten übernimmt die Stadt Dülmen. „Die Säulen verfügen über eine Schnell-Lade-Funktion mit einer Leistung von zweimal 22 kW“, erklärt Reinhild Kluthe von der städtischen Stabsstelle Umwelt- und Klimaschutz. „Bis zu zwei Stunden können Nutzerinnen und Nutzer ihre Fahrzeuge kostenlos parken und aufladen.“ Eine fünfte Ladestation für Dülmen stellt außerdem die Gesellschaft zur Förderung Regenerativer Energien im Kreis Coesfeld (GFC) im Rahmen eines kreisweiten Projektes für einheitliche Infrastruktur zur Verfügung. Sie wird im Januar am Bahnhof in Buldern installiert. „Die Reichweiten von Elektroautos haben sich in den vergangenen Jahren stark verbessert“, weiß Dülmens Stadtbaurat Clemens A. Leushacke. „Die neuen Fahrzeuge können problemlos auch für Fahrten über Dülmen hinaus, z.B. nach Münster und zurück, eingesetzt werden.“

Drei Elektro-Autos für die Gemeinde Senden

Drei Elektro-Fahrzeuge hat die Gemeinde Senden für ihren Dienstwagen-Pool angeschafft – zwei Renault Zoe und den größeren Renault Kangoo. „Mit einer ‚Tankfüllung‘ schaffen die Fahrzeuge eine Strecke von rund 130 Kilometern“, erläutert Sendens Klimaschutzmanagerin Petra Volmerg. „Die Fahrzeuge stehen der gesamten Verwaltung zur Verfügung – vom Ordnungsamt über das Bauamt und natürlich auch für den Bürgermeister. Zum einen können damit bequem Dienstfahrten bis nach Coesfeld, Münster oder Düsseldorf gemacht werden. Optimal sind sie jedoch für die kurzen Fahrten in und zwischen den Orten: Baustellenbesuche, Besprechungs- und Außendiensttermine können gut damit abgedeckt werden. Das Bauhoffahrzeug wird überwiegend zur Pflege der Spielplätze eingesetzt“.

Gemeinsamer Förderantrag war erfolgreich

Die Gemeinde Senden und die Stadt Dülmen haben den Förderantrag gemeinsam gestellt, weil eine Förderung erst ab einer Größenordnung von fünf Fahrzeugen möglich war. Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur übernimmt mit seiner Förderung 50 Prozent der Investitionsmehrkosten, die beim Kauf eines E-Mobils im Vergleich zu einem „normalen“ Fahrzeug entstehen, sowie 50 Prozent der Investitionskosten für die Ladesäulen.

Die Stadt Dülmen investiert für Fahrzeuge und Ladesäulen somit insgesamt rund 61.600 Euro und erhält einen Zuschuss vom Ministerium in Höhe von rund 18.000 Euro.

Die Gemeinde Senden investiert für ihre Fahrzeuge 55.300 Euro und erhält eine Förderung in Höhe von 7.500 Euro.

Schadstoffmobil: Neuer Standort

Der Standort des Schadstoffmobiles in Senden wird ab Samstag, den 17. September 2016 vom Ausgang des Wertstoffhofes in den Wendehammer der Stichstraße Messingweg 4c, 4 d, 6 verlegt. Dieser wird seitens der Firma Drekopf an Sammeltagen ausgeschildert werden. Der alte Standort entspricht nicht mehr der Vorschrift „Technische Regeln für Gefahrstoffe“. Ferner ist es besonders durch unachtsame Verkehrsteilnehmer im Kurvenbereich zu gefährlichen Situationen gekommen.

Der neue Standort befindet sich unweit des Wertstoffhofes, so dass die Bürgerinnen und Bürger weiterhin die Ziele Wertstoffhof und Schadstoffmobil verbinden können.

Erklärung zur Flüchtlingssituation

Die aktuelle Flüchtlingssituation stellt auch die Gemeinde Senden vor große Herausforderungen. Gestern haben Vertreter/innen aller politischen Fraktionen eine Sendener Erklärung zur Flüchtlingssituation unterzeichnet. Die Mitglieder der Gemeindeverwaltung und des Gemeinderates sind sich darin einig, die mit der Flüchtlingssituation verbundenen Herausforderungen erfolgreich erfüllen zu wollen.

Anzeigen-Akquise ohne Auftrag der Gemeinde Senden

Aufgrund zahlreicher Anrufe Sendener Gewerbetreibender im Rathaus, weist die Gemeindeverwaltung Senden darauf hin, dass sie gegenwärtig keine Firma damit beauftragt hat, eine Bürgerinformationsbroschüre für die Gemeinde Senden zu erstellen.

Grundsätzlich gilt auch weiterhin, dass das von der Verwaltung beauftragte Unternehmen ein Legitimationsschreiben mitführt, welches darauf hinweist, dass die Gemeinde Senden ihr Auftraggeber ist. Über sämtliche Publikationen, die im Auftrag des Bürgermeisters erstellt werden, wird auf der Sendener Homepage hingewiesen.

"Abfall-App Coesfeld"

Seit einigen Wochen kann mit dem Smartphone die „Abfall-App Coesfeld“ des Kreises genutzt werden. Neben vielen Informationen rund um das Thema Abfallentsorgung, sowie beispielsweise auch Standortinformationen für Altglascontainer, gibt es eine straßengenaue Erinnerungsfunktion für Abfuhrtage. „Ich selbst lasse mich auch über die Abfall-App Coesfeld am Vortag erinnern, welchen Behälter ich bereitstellen muss“, schließt Jörg Säckl.

Frittierfett für nachhaltige Energie

Die Gemeinde Senden setzt mit der Einführung des FettSafe-Behälter`s auf Nachhaltigkeit und innovative Verwertungswege. Nicht nur in der Gastronomie, sondern auch in Privathaushalten wird in zunehmendem Maße frittiert. Doch wohin danach mit dem gebrauchten Frittierfett? Altfette nach Gebrauch in den Ausguss oder ins WC zu geben, bedeutet nicht nur für die Kanalisation hohe Wartungs- und Unterhaltungskosten – vielmehr werden sich dadurch dauerhaft Abflussleitungen im Haushalt zusetzen. Auch die Entsorgung  über den Restmüllbehälter stellt keine wirkliche Lösung dar, da ein wertvoller Rohstoff damit nicht genutzt wird.

Die Gemeinde Senden stellt ihren Bürgern mit dem FettSafe eine pragmatische Lösung zur Verfügung, durch die dann auch noch nachhaltige Energie gewonnen wird. In Zusammenarbeit mit der Firma REMONDIS und deren Schwesterunternehmen ReFood, erhalten die Sendener Bürger den FettSafe-Behälter gegen ein einmaliges Pfand von € 1,00 am Wertstoffhof. Der Behälter hat ein Fassungsvermögen von 3 Litern und kann später, möglichst voll, am Wertstoffhof gegen einen neuen FettSafe-Behälter getauscht werden.  „Mit diesem praktikablen System, dürfte jeder Sendener der zuhause frittiert, Interesse daran haben, die Fette separat zu sammeln und damit sinnvoll zu verwerten. Diese Möglichkeit wollen wir den Bürgern gern zur Verfügung stellen“, so Reinhild Hartz.  Erhebungen aus anderen Regionen zeigen, dass nach Einführung  eines separaten Fett-Sammel-Systems die Mengen bei bis zu 1 Liter pro Einwohner pro Jahr liegen können. Für Senden würde dies eine Jahresmenge von ca. 20.000 Litern bedeuten, die heute die Kanalisation belasten. Die gereinigten und aufbereiteten Frittierfette werden als nachhaltige Energiequelle genutzt, um Biodiesel oder Ökostrom zu produzieren. Aus einem vollen FettSafe-Behälter lassen sich ca. 3 Liter Biodiesel oder im Blockheizkraftwerk ca. 11 kWh Ökostrom produzieren.

Damit Sie täglich auf dem neuesten Stand über Geschehnisse in der Gemeinde Senden sind, besuchen Sie das Protal www.westfaelische-nachrichten.de

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