Pressemitteilungen

der Gemeinde Senden

Kommunen setzen auf klimafreundliche Mobilität

Stellten die neuen Elektroautos und Ladesäulen vor (v. re.): Dülmens Bürgermeisterin Lisa Stremlau (re.), Petra Volmerg (Klimaschutzmanagerin Senden), Günter Thomas (Klimaschutzmanager Dülmen), Sendens Bürgermeister Sebastian Täger, Dülmens Stadtb
Stellten die neuen Elektroautos und Ladesäulen vor (v. re.): Dülmens Bürgermeisterin Lisa Stremlau (re.), Petra Volmerg (Klimaschutzmanagerin Senden), Günter Thomas (Klimaschutzmanager Dülmen), Sendens Bürgermeister Sebastian Täger, Dülmens Stadtbaurat Clemens A. Leushacke und Reinhild Kluthe, Stabstelle Umwelt und Klimaschutz der Stadt Dülmen.

Bund fördert fünf E-Autos und vier Ladestationen in Dülmen und Senden

Die Gemeinde Senden und die Stadt Dülmen setzen auf klimafreundliche Mobilität: gefördert vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur haben sie insgesamt fünf Elektro-Autos und vier Ladesäulen angeschafft. Bei einem Pressetermin am Montag, 12. Dezember, im Dülmener Rathaus stellten Sendens Bürgermeister Sebastian Täger und Dülmens Bürgermeisterin Lisa Stremlau sowie Stadtbaurat Clemens A. Leushacke gemeinsam mit den Klimaschutz-Experten ihrer Kommunen die neuen Dienstfahrzeuge und die öffentlichen Ladesäulen vor.

„Wir freuen uns sehr, dass unser gemeinsamer Förderantrag erfolgreich war“, betont Dülmenes Bürgermeisterin Lisa Stremlau. „Als Kommunen möchten wir in Sachen Umwelt- und Klimaschutz mit gutem Beispiel voran gehen und aufzeigen, wie wir im Alltag CO2 einsparen können. Hierbei müssen wir uns immer neue Ziele setzen.“

Sendens Bürgermeister Sebastian Täger ergänzt: „Für Senden sind dies die ersten Dienstfahrzeuge überhaupt. Indem wir uns bei der Anschaffung für E-Autos entschieden haben, möchten wir als Kommune mit Vorbild-Charakter ein deutliches Signal setzen.“

Zwei Elektro-Kleinwagen und vier Ladesäulen für Dülmen

Zwei neue Kleinwagen der Marke Renault Zoe werden ab sofort den Fahrzeugpool der Stadt Dülmen erweitern. „Bei einer jährlichen Fahrleistung von 10.000 Kilometern können wir damit pro Fahrzeug 1,5 Tonnen CO2 einsparen“, erläutert Dülmens Klimaschutzmanager Günter Thomas. Außerdem konnten dank der Unterstützung durch das Bundesministerium vier Ladesäulen für E-Mobile im Stadtgebiet aufgestellt werden, und zwar auf dem neuen Parkplatz an der Münsterstraße, am Lohwall (vor dem Bastelgeschäft), am Bahnhof und am düb, nahe der Einmündung zur Nordlandwehr. Die kostenlosen Transponder-Chips zur Nutzung der Ladestationen sind bei Günter Thomas (Telefon 02594 12-879) erhältlich.

Kostenlos können Bürgerinnen und Bürger in Dülmen ab dem 16. Dezember an den Ladestationen jeweils zwei Fahrzeuge gleichzeitig mit zertifiziertem Ökostrom „betanken“. Die Energiekosten übernimmt die Stadt Dülmen. „Die Säulen verfügen über eine Schnell-Lade-Funktion mit einer Leistung von zweimal 22 kW“, erklärt Reinhild Kluthe von der städtischen Stabsstelle Umwelt- und Klimaschutz. „Bis zu zwei Stunden können Nutzerinnen und Nutzer ihre Fahrzeuge kostenlos parken und aufladen.“ Eine fünfte Ladestation für Dülmen stellt außerdem die Gesellschaft zur Förderung Regenerativer Energien im Kreis Coesfeld (GFC) im Rahmen eines kreisweiten Projektes für einheitliche Infrastruktur zur Verfügung. Sie wird im Januar am Bahnhof in Buldern installiert. „Die Reichweiten von Elektroautos haben sich in den vergangenen Jahren stark verbessert“, weiß Dülmens Stadtbaurat Clemens A. Leushacke. „Die neuen Fahrzeuge können problemlos auch für Fahrten über Dülmen hinaus, z.B. nach Münster und zurück, eingesetzt werden.“

Drei Elektro-Autos für die Gemeinde Senden

Drei Elektro-Fahrzeuge hat die Gemeinde Senden für ihren Dienstwagen-Pool angeschafft – zwei Renault Zoe und den größeren Renault Kangoo. „Mit einer ‚Tankfüllung‘ schaffen die Fahrzeuge eine Strecke von rund 130 Kilometern“, erläutert Sendens Klimaschutzmanagerin Petra Volmerg. „Die Fahrzeuge stehen der gesamten Verwaltung zur Verfügung – vom Ordnungsamt über das Bauamt und natürlich auch für den Bürgermeister. Zum einen können damit bequem Dienstfahrten bis nach Coesfeld, Münster oder Düsseldorf gemacht werden. Optimal sind sie jedoch für die kurzen Fahrten in und zwischen den Orten: Baustellenbesuche, Besprechungs- und Außendiensttermine können gut damit abgedeckt werden. Das Bauhoffahrzeug wird überwiegend zur Pflege der Spielplätze eingesetzt“.

Gemeinsamer Förderantrag war erfolgreich

Die Gemeinde Senden und die Stadt Dülmen haben den Förderantrag gemeinsam gestellt, weil eine Förderung erst ab einer Größenordnung von fünf Fahrzeugen möglich war. Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur übernimmt mit seiner Förderung 50 Prozent der Investitionsmehrkosten, die beim Kauf eines E-Mobils im Vergleich zu einem „normalen“ Fahrzeug entstehen, sowie 50 Prozent der Investitionskosten für die Ladesäulen.

Die Stadt Dülmen investiert für Fahrzeuge und Ladesäulen somit insgesamt rund 61.600 Euro und erhält einen Zuschuss vom Ministerium in Höhe von rund 18.000 Euro.

Die Gemeinde Senden investiert für ihre Fahrzeuge 55.300 Euro und erhält eine Förderung in Höhe von 7.500 Euro.

Schadstoffmobil: Neuer Standort

Der Standort des Schadstoffmobiles in Senden wird ab Samstag, den 17. September 2016 vom Ausgang des Wertstoffhofes in den Wendehammer der Stichstraße Messingweg 4c, 4 d, 6 verlegt. Dieser wird seitens der Firma Drekopf an Sammeltagen ausgeschildert werden. Der alte Standort entspricht nicht mehr der Vorschrift „Technische Regeln für Gefahrstoffe“. Ferner ist es besonders durch unachtsame Verkehrsteilnehmer im Kurvenbereich zu gefährlichen Situationen gekommen.

Der neue Standort befindet sich unweit des Wertstoffhofes, so dass die Bürgerinnen und Bürger weiterhin die Ziele Wertstoffhof und Schadstoffmobil verbinden können.

Erklärung zur Flüchtlingssituation

Die aktuelle Flüchtlingssituation stellt auch die Gemeinde Senden vor große Herausforderungen. Gestern haben Vertreter/innen aller politischen Fraktionen eine Sendener Erklärung zur Flüchtlingssituation unterzeichnet. Die Mitglieder der Gemeindeverwaltung und des Gemeinderates sind sich darin einig, die mit der Flüchtlingssituation verbundenen Herausforderungen erfolgreich erfüllen zu wollen.

Anzeigen-Akquise ohne Auftrag der Gemeinde Senden

Aufgrund zahlreicher Anrufe Sendener Gewerbetreibender im Rathaus, weist die Gemeindeverwaltung Senden darauf hin, dass sie gegenwärtig keine Firma damit beauftragt hat, eine Bürgerinformationsbroschüre für die Gemeinde Senden zu erstellen.

Grundsätzlich gilt auch weiterhin, dass das von der Verwaltung beauftragte Unternehmen ein Legitimationsschreiben mitführt, welches darauf hinweist, dass die Gemeinde Senden ihr Auftraggeber ist. Über sämtliche Publikationen, die im Auftrag des Bürgermeisters erstellt werden, wird auf der Sendener Homepage hingewiesen.

"Abfall-App Coesfeld"

Seit einigen Wochen kann mit dem Smartphone die „Abfall-App Coesfeld“ des Kreises genutzt werden. Neben vielen Informationen rund um das Thema Abfallentsorgung, sowie beispielsweise auch Standortinformationen für Altglascontainer, gibt es eine straßengenaue Erinnerungsfunktion für Abfuhrtage. „Ich selbst lasse mich auch über die Abfall-App Coesfeld am Vortag erinnern, welchen Behälter ich bereitstellen muss“, schließt Jörg Säckl.

Facebook-Seite der Gemeinde Senden freigeschaltet

Facebook-Seite der Gemeinde Senden

Heute hat die Gemeinde Senden eine Facebook-Seite freigeschaltet. Mit diesem zusätzlichen Informationsangebot sollen Interessierte über Neuigkeiten, Veranstaltungen etc. informiert werden, die nicht regelmäßig die Internetseite der Gemeinde Senden besuchen.

Zum Facebook-Auftritt: https://www.facebook.com/pages/Senden-aktiv-und-attraktiv

(externer Link, es gilt nicht das deutsche Datenschutzrecht!)

Neue Wertstoffcontainer für Elektrokleingeräte und Altmetalle

Elektrokleingerätecontainer

Wohin mit dem defekten Toaster, dem alten Handy oder der zerkratzen Bratpfanne? „Auf keinen Fall in die Restmülltonne“, stellt Jörg Säckl vom Fachbereich Finanzen und Wirtschaftsförderung der Gemeindeverwaltung Senden klar. Bisher standen nur am Wertstoffhof die dazu vorgesehenen Container bereit. Aber nicht jeder hebt einen kaputten Föhn so lange auf, bis die nächste Fahrt dorthin ansteht, belegt die Statistik.
Das durchschnittliche Aufkommen an E-Schrott liegt jährlich etwa bei 20 Kilogramm pro Kopf. Während die Schweden als Spitzenreiter 17 Kilogramm je Einwohner sammeln, liegt die Menge von 8,1 Kilogramm im Kreis Coesfeld nur 100 Gramm über dem Bundesdurchschnitt.
Das neue System bietet mehrere Vorteile, so Herr Säckl weiter. Der Service für die Bürgerinnen und Bürger wird verbessert. Durch die steigenden Sammelmengen werden wichtige Rohstoffe wieder der Kreislaufwirtschaft zugeführt und somit die Umwelt geschont.  Die Erlöse für die Sammelmengen liegen über den Kosten, welche für die Sammlung entstehen. Dies entlastet mittelfristig die Abfallentsorgungsgebühren, die tendenziell, nicht zuletzt durch steigende Benzinkosten, von Jahr zu Jahr höher ausfallen.
In diesen speziell für E-Schrott entwickelten Sammelbehälter kann zunächst alles vom kaputten Bügeleisen über das Elektro-Werkzeug bis hin zum zugeklappten Laptop, also alles, was einen Stecker oder Batterien hat, erfasst werden. Eine Ausnahme gibt es jedoch: Monitore, Bildschirme und kleinere Fernseher sind ausgeschlossen, da bei diesen durch Beschädigungen umweltschädliche Schadstoffe freigesetzt werden könnten. Neben alten Elektrogeräten dürfen aber auch Altbatterien (keine Fahrzeugbatterien, da für diese ein Pfandsystem existiert) sowie Kleinteile aus Altmetall, wie z. B. Töpfe, Pfannen, Werkzeuge, Schrauben und Nägel eingefüllt werden.
Entsprechende Piktogramme auf den Behältern, sowie ein Hinweis auf der Internetseite der Gemeinde (www.gemeinde-senden.de) zeigen beispielhaft an, was genau hinein darf.
Abschließend bittet die Verwaltung darum, größere Geräte, die nicht durch die Einwurföffnung passen, nicht neben dem Behälter abzustellen, sondern zum Wertstoffhof zu bringen. Dort können zu den bekannten Öffnungszeiten, mittwochs von 10:00 bis 18:30 Uhr, freitags von 14:00 bis 18:30 Uhr, sowie samstags vom 09:00 bis 14:00 Uhr, wie gewohnt alle Elektrogeräte und Altmetalle entsorgt werden.

Standorte:

Bösensell:
Bahnhofstraße (Parkplatz Turnhalle)

Ottmarsbocholt:
Ascheberger Straße (Bäuerliche)

Senden:
Anton-Aulke-Ring (neben der Touristinformation)
Holtruper Straße (Sportplatz)

Das gehört hinein:

E-Schrott: Bügeleisen, Eierkocher, Elektro-Werkzeuge, elektr. Spielzeug, Föhne, Handys, Kabel, Kaffeemaschinen, zugeklappte Laptops, Mixer, Radios, Rasierer, Telefone, PC-Zubehör, Wasserkocher etc.
Altbatterien (Gerätebatterien): Primärbatterien (Rundzellen, Knopfzellen), Akkus (wieder aufladbare Batterien, Handy- und Computerakkus etc.)
(keine Fahrzeugbatterien, da für diese ein Pfandsystem existiert)
Altmetalle: Besteck, Pfannen, Töpfe, Werkzeuge, Schrauben, Nägel, Drähte, Scheren und vergleichbares, das durch die Einwurföffnung passt.

Frittierfett für nachhaltige Energie

Die Gemeinde Senden setzt mit der Einführung des FettSafe-Behälter`s auf Nachhaltigkeit und innovative Verwertungswege. Nicht nur in der Gastronomie, sondern auch in Privathaushalten wird in zunehmendem Maße frittiert. Doch wohin danach mit dem gebrauchten Frittierfett? Altfette nach Gebrauch in den Ausguss oder ins WC zu geben, bedeutet nicht nur für die Kanalisation hohe Wartungs- und Unterhaltungskosten – vielmehr werden sich dadurch dauerhaft Abflussleitungen im Haushalt zusetzen. Auch die Entsorgung  über den Restmüllbehälter stellt keine wirkliche Lösung dar, da ein wertvoller Rohstoff damit nicht genutzt wird.

Die Gemeinde Senden stellt ihren Bürgern mit dem FettSafe eine pragmatische Lösung zur Verfügung, durch die dann auch noch nachhaltige Energie gewonnen wird. In Zusammenarbeit mit der Firma REMONDIS und deren Schwesterunternehmen ReFood, erhalten die Sendener Bürger den FettSafe-Behälter gegen ein einmaliges Pfand von € 1,00 am Wertstoffhof. Der Behälter hat ein Fassungsvermögen von 3 Litern und kann später, möglichst voll, am Wertstoffhof gegen einen neuen FettSafe-Behälter getauscht werden.  „Mit diesem praktikablen System, dürfte jeder Sendener der zuhause frittiert, Interesse daran haben, die Fette separat zu sammeln und damit sinnvoll zu verwerten. Diese Möglichkeit wollen wir den Bürgern gern zur Verfügung stellen“, so Reinhild Hartz.  Erhebungen aus anderen Regionen zeigen, dass nach Einführung  eines separaten Fett-Sammel-Systems die Mengen bei bis zu 1 Liter pro Einwohner pro Jahr liegen können. Für Senden würde dies eine Jahresmenge von ca. 20.000 Litern bedeuten, die heute die Kanalisation belasten. Die gereinigten und aufbereiteten Frittierfette werden als nachhaltige Energiequelle genutzt, um Biodiesel oder Ökostrom zu produzieren. Aus einem vollen FettSafe-Behälter lassen sich ca. 3 Liter Biodiesel oder im Blockheizkraftwerk ca. 11 kWh Ökostrom produzieren.

Damit Sie täglich auf dem neuesten Stand über Geschehnisse in der Gemeinde Senden sind, besuchen Sie das Protal www.westfaelische-nachrichten.de

Weitere Nachrichten erhalten Sie auch unter:

Radio Kiepenkerl - Lokalnachrichten: www.radio-kiepenkerl.de

WDR - Münsterlandnachrichten: www.wdr.de/studio/muenster/