Musterwiderspruch gegen
„Google Street View“
Die Gemeinde Senden steht ihren Bürgerinnen und Bürgern helfend zur Seite, wenn diese ihr Recht auf Privatsphäre im Zusammenhang mit dem US-amerikanischen Konzern Google und dessen Projekt "Google Street View" gewahrt sehen möchten.
Für das Projekt "Google Street View" fährt das Unternehmen Google mit speziellen Kamera-Fahrzeugen durch die ganze Welt, um auf diese Weise von jeder Straße und somit jeder Kommune eine virtuelle Karte zu erstellen. Vergleichbar ist das mit dem Projekt "Google Earth", bei dem die ganze Welt aus der Vogelperspektive zu betrachten ist. Im Unterschied dazu wird "Google Street View" jedoch die Perspektive eines Fußgängers wählen und somit einzelne Grundstücke, Häuser und Fahrzeuge detailliert abbilden. Dagegen hatte sich in der Vergangenheit verstärkt Widerstand geregt.
Nachdem Google dem Bundesverbraucherministerium zugesagt hat, „Street View“ in Deutschland erst zu starten, wenn die von den Eigentümern oder Mieter eingereichten Widersprüche vollständig umgesetzt sind, und weiterhin bereit ist, auch Sammelwidersprüche von Städten und Gemeinden zu akzeptieren, hat sich die Gemeinde Senden entschlossen, ihren Bürgerinnen und Bürgern in dieser Angelegenheit behilflich zu sein.
Weitere Informationen erhalten Sie auch auf der Seite des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV).
Informationen von Google über die Möglichkeiten Widersprüche einzulegen sowie rechtliche Hinweise unter: http://maps.google.de/intl/de/help/maps/streetview/privacy.html
An dieser Stelle können Sie den Musterwiderspruch als PDF oder als Word-Datei herunterladen:
-> Musterwiderspruch als PDF-Datei
-> Musterwiderspruch als Word-Datei
Ferner liegt der Musterwiderspruch im Rathaus der Gemeinde Senden zur kostenlosen Mitnahme aus.






