Partnerstadt Koronowo / Polen

Feierliche Unterzeichnung der Städtepartnerschaft zwischen der Stadt Koronowo und der Gemeinde Senden am 15.05.2010.
Feierliche Unterzeichnung der Städtepartnerschaft zwischen der Stadt Koronowo und der Gemeinde Senden am 15.05.2010.

Städtepartnerschaft zwischen Senden und Koronowo besiegelt
Vom 13. bis 17. Mai 2010 reiste eine 22-köpfige Delegation in die befreundete Stadt Koronowo in Polen.
Hauptgrund dieser Reise war die Unterzeichnung einer offiziellen Partnerschaftsurkunde zwischen der Gemeinde Senden und der Stadt Koronowo. Die Urkunde wurde am Samstag, den 15. Mai von Hans-Jürgen Pohl, Vorsitzender der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Senden, Bürgermeister Alfred Holz, Bürgermeister der Stadt Koronowo Stanisław Gliszczynski, und Grzegorz Myk, Vorsitzender des Stadtrates von Koronowo unterzeichnet.

-> Bilder von der Reise nach Koronowo

Postkartenimpressionen aus Koronowo:
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Banner mit Postkartenimpressionen aus Koronowo

Portrait:
Koronowo ist eine Kleinstadt im nördlichen Mittelpolen, die 25 km nördlich von Bydgoszcz liegt. Sie befindet sich am Fluss Brda (Brahe) und gehört dem Kreis Bydgoski, Woiwodschaft (Verwaltungsbezirk) Kujawien-Pommern an. Koronowo war seit dem Mittelalter Sitz einer Zisterzienserabtei (Kloster Koronowo), die die Besiedlung mit deutschen Kolonisten betrieben hat. Die Stadtfläche beträgt 28 km², die der gesamten Stadt- und Landgemeinde 412 km², wobei Koronowo aus insgesamt 33 Ortschaften besteht. Damit ist Koronowo die größte Stadt im Kreis Bydgoski und nach den Städten Bydgoszcz und Inowrocław die drittgrößte Stadt im Verwaltungsbezirk Kujawien-Pommern.
Koronowo und Bydgoszcz stehen in einem ähnlichen regionalen Verhältnis wie Senden und Münster. Viele Einwohner Koronowos haben in Koronowo gebaut und pendeln täglich zu der 25 km entfernten Stadt Bydgoszcz. Die über 360.000 Einwohner zählende Stadt stellt in der Region nicht nur einen Wirtschaftsstandort dar, sondern ist auch eine bedeutende Universitätsstadt.
In der ländlich geprägten Stadt Koronowo spielt der Obstanbau und die Verarbeitung der Früchte eine große Rolle. Neben der bewirtschafteten Landschaft ist rings um Koronowo viel naturbelassener Waldbestand zu finden, der für erholungssuchende Touristen und Einwohner genügend Raum für ausgedehnte Wanderungen bietet. Auch die angrenzenden Ausläufer der Tucheler Heide und der 16 km² große Stausee mit einer Gesamtlänge von 35 km bieten einen großen Freizeit- und Erholungswert. Der See mit seiner Gesamtuferlänge von 102 km bietet den Besuchern Badestrände und Yachthäfen für den Wassersport, gleichzeitig findet man aber auch viele einsame kleine Buchten, in denen man ungestört die Natur genießen kann.
In Koronowo, das noch seinen mittelalterlichen Grundriss behalten hat, kann man auch heute noch viele historische Gebäude finden und oftmals auch besichtigen. Östlich vom Marktplatz befindet sich die 1382-1396 errichtete, spätgotische St. Andreas-Kirche mit einem Spätrenaissance-Giebel und Decken aus der 2. Hälfte des 18. Jh. sowie mit Barock-Rokoko-Ausstattung im Innenraum. Südlich vom Marktplatz gibt es eine ehemalige Zisterzienseranlage: eine dreischiffige Maria-Himmelfahrt-Basilika mit Kapellenreihen und zweistöckigem Klostergebäude (seit 1819 als Gefängnis genutzt). Das Presbyterium aus den Jahren 1289-1315 ist ein Beispiel für die frühgotische monumentale Architektur. Das Langhaus wurde in der 1. Hälfte des 14. Jh. errichtet, die Kapellen am südlichen Schiff erbaute man am Anfang des 17. Jh. Die Barock-Rokoko-Ausstattung stammt aus dem 17.-18. Jh..
In der Schlucht des Brahe-Tals befindet sich die hölzerne „Teufelsmühle” aus der Mitte des 19. Jh.. Die westlichen Abhänge der Moränenhöhe sind mit Hochwald bewachsen. In Koronowo befindet sich auch Europas höchste (über dem Meeresspiegel) gelegene Schmalspureisenbahnbrücke, die in 18 Metern Höhe den Fluss Brahe überspannt.

Feierliche Unterzeichnung der „Gemeinsamen Vereinbarung über die Zusammenarbeit der Stadt Koronowo und der Gemeinde Senden sowie dem Gemeindeentwicklungsverein der Stadt Koronowo und der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Senden e.V.“ am 14.09.2007.
Feierliche Unterzeichnung der „Gemeinsamen Vereinbarung über die Zusammenarbeit der Stadt Koronowo und der Gemeinde Senden sowie dem Gemeindeentwicklungsverein der Stadt Koronowo und der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Senden e.V.“ am 14.09.2007.

Freundschaftliche Beziehungen zur Stadt Koronowo / Polen
Seit einigen Jahren wird zwischen den weiterführenden Schulen in der Gemeinde Senden und den Schulen der Stadt Koronowo / Polen ein intensiver freundschaftlicher Schüleraustausch gepflegt. Vorangegangen war neben bürgerschaftlichem Interesse an der Aufnahme von Beziehungen mit einer polnischen Gemeinde auch das Engagement des Arbeitskreises Osteuropa am Joseph-Haydn-Gymnasium Senden.
Aus diesen Bestrebungen und Kontakten hat sich ein freundschaftliches Verhältnis entwickelt, welches auf der Grundlage eines einstimmigen Ratsbeschlusses mit der Unterzeichnung einer „Gemeinsamen Vereinbarung über die Zusammenarbeit der Stadt Koronowo und der Gemeinde Senden sowie dem Gemeindeentwicklungsverein der Stadt Koronowo und der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Senden e.V.“ am 14.09.2007, auch in Anwesenheit von Gästen aus Senden/Iller und unserer Partnerstadt Jessen, eine weitere Verfestigung erhalten hat.

Zu den Bildern der Unterzeichnung

Zur Internetseite der Stadt Koronowo: www.koronowo.pl

-> Webcam der Stadt Koronowo

Weitere Informationen über die Stadt Koronowo finden Sie auch auf der Seite von Wikipedia unter: http://de.wikipedia.org/wiki/Koronowo

Postkartenimpressionen aus Koronowo:
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